Wohnimmobilien als Kernkompetenz
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Wohnimmobilien als Kernkompetenz

Neubau und Kernsanierungen von Immobilien zählen zu den größten Herausforderungen der Immobilienwirtschaft, gleichzeitig bieten sie die höchsten Wertschöpfungspotentiale.

In deutschen Metropolen gehören Baukräne bereits zum etablierten Stadtbild. Die hohe Nachfrage nach Wohnraum hat das verfügbare Angebot stark ausgedünnt. Die infolgedessen gestiegenen Kaufpreise sind nach internationalen Vergleichsmaßstäben bis auf wenige ausnahmen gerechtfertigt. Wie das Beratungsunternehmen Empirica in einer aktuellen Erhebung belegt, ist Deutschland von einer Blasenentwicklung derzeit weit entfernt. Zudem hat die europäische Zentralbank den Boom nach Betongold mit der Leitzinsabsenkung Anfang Juni von 0,25 auf 0,15 Prozent weiter angeheizt. Die Verzweiflung der Kapitalanleger verhalf auch dem DAX mit Knacken der 10.000 Punkte-Marke zu neuen Höhenflügen. Dennoch handeln die meisten Investoren risikoavers und Sachwertanlagen wie Immobilien bieten einen natürlichen Vermögensschutz aufgrund ihres Eigenwertes. Das ist in Verbindung mit der für Anleger unbefriedigenden Zinsentwicklung ein entscheidender Sicherheitsaspekt, warum sich Investitionen in den deutschen Wohnungsbau nach wie vor einer hohen Beliebtheit erfreuen.

empirica-Blasenindex Deutschland

Gesamt- und Einzelindices für Deutschland (2004 Q1 = 0 %)

Quelle: empirica-Blasenindex

Projektentwicklungen gefragt

Handel und insbesondere Vermietung bestehender Immobilien bilden das gewohnte Investmentmodell für viele Kapitalanleger. Die Rendite entsteht durch den Verkaufsgewinn beziehungsweise durch die Mieteinnahmen. Der lukrativere Bereich der Wertschöpfung liegt allerdings im Neubau und der Sanierung von Immobilien. Die Tatsache, dass Beteiligungen an Immobilienentwicklungen mehr Rendite versprechen als die übliche Vermietung, welche Verwaltungsaufwand, Revitalisierungskosten und Nachvermietungsrisiken einschließt, hat jetzt auch professionelle Investoren zu Befürwortern dieser Investmentstrategie gemacht. An dieser spezifischen Vorgehensweise finden ebenso private Anleger immer mehr gefallen, weshalb die Nachfrage in diesem Bereich steigt. Die Zahl der Angebote ist bislang jedoch aufgrund der gesetzlichen Marktregulierung im Publikumsbereich überschaubar. Als deutschlandweit aktiver Investmentspezialist und Immobilienentwickler unter einem Markendach gehört die PROJECT Gruppe zu den wenigen Anbietern mit einem verfügbaren Produkt im Publikumsbereich. Das neue nach Kapitalanlagegesetzbuch regulierte Angebot »Wohnen 14« hat sich auf den Bereich Neubau und Sanierung von Wohnimmobilien in den Metropolregionen Berlin, Hamburg, Frankfurt, Nürnberg und München spezialisiert. Die Besonderheit: der ab 10.000 Euro zeichenbare Fonds mit achtjähriger Laufzeit ist vollständig eigenkapitalbasiert. Die Anleger sind damit stets erstrangig besichert. Zudem werden die Gelder in mindestens zehn Objekte an den fünf Investitionsstandorten gestreut, was das Risiko deutlich verringert. Neben der hohen Kompetenz im Wohnungsbau durch den eigenen Asset Manager PROJECT Immobilien ist vor allem die Exit-Strategie für den weiteren Stabilitätsgewinn entscheidend: Viele Wohnungen der neu zu bauenden beziehungsweise zu sanierenden Objekte werden bereits vor Baubeginn an Eigennutzer verkauft. Somit ist nicht nur der Verkauf gesichert, es sind auch Nachvermietungsrisiken ausgeschlossen und belasten nicht das eingesetzte Anlegerkapital. Ohne lange Haltezeiten – in der Regel drei bis fünf Jahre je Immobilie – entstehen Gewinne, welche auf Wunsch des Anlegers in neue Objekte reinvestiert werden, und das Anlegerkapital arbeitet weiter, was sich als interner Renditehebel auswirkt. Auf diese Weise lassen sich mit Beteiligungen an Immobilienentwicklungen attraktive Renditen erwirtschaften. Bei PROJECT können diese bei sechs Prozent und darüber pro Jahr vor Steuer und nach Fondskosten liegen.

WolfgangDippold

Finanzkaufmann · Jahrgang 1961
Aufsichtsratsvorsitzender PROJECT Beteiligungen AG