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2022

Trendumkehr im Immobilienmarkt?

In Folge der gestiegenen Zinsen zeichnet sich eine Trendumkehr zwischen dem Markt für Kauf- und Mietimmobilien ab. Im ersten Quartal 2022 ist die Nachfrage nach Immobilien zum Kauf gegenüber dem Vorjahr um 17 Prozent zurückgegangen, hat ImmoScout24 ermittelt. Damit liegt sie allerdings nach wie vor deutlich über dem Niveau von Ende 2019.

Berechnungsgrundlage dafür ist die durchschnittliche Anzahl der Kontaktanfragen, die Anbieter:innen zu ihren Inseraten in der jeweiligen Kategorie innerhalb der ersten sieben Tage erhalten. Im Zuge der Corona-Pandemie war die Nachfrage nach Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern zum Kauf um 61 Prozent gegenüber dem Vorjahr und damit auf ein Rekordniveau angestiegen. Viele Menschen suchten aktiv nach Wohneigentum mit mehr Raumangebot und einem Garten im Grünen. Der historische Tiefstand der Immobilienzinsen befeuerte diesen Trend.

Die Fakten auf einen Blick:

💡Im ersten Quartal 2022 ist die Nachfrage nach Immobilien zum Kauf als Folge der drastischen Zinsentwicklung um 17 Prozent eingebrochen.

💡Inserate für Wohnimmobilien zum Kauf sind länger online als im Vorjahr. Es ist schwieriger geworden, Abnehmer:innen zu finden als im letzten Jahr. 

💡Stattdessen suchen wieder deutlich mehr Menschen nach Immobilien zur Miete.

Wie man es auch dreht und wendet, die alte Immobilienweisheit »Gewohnt wird immer« behält auch in Krisenzeiten ihre Gültigkeit. Welche Auswirkungen die sich abzeichnende Trendumkehr auf die Preise hat, schaut sich PROJECT Research mit Erscheinen der Studie »Wohnungsmarktanalyse Neubauwohnungen in ausgewählten Metropolregionen Q2/2022« an, die im Laufe des Juli erscheinen wird.

👉 Weitere Informationen zu den Kauf- und Mietpreisen von Wohnungen in den von uns untersuchten Metropolregionen finden Sie hier: www.project-research.de