homeemail
Metropolregion Berlin

Metropolregion Berlin

Facettenreiche Hauptstadt im stetigen Wandel
Metropolregion Frankfurt am Main

Metropolregion Frankfurt am Main

Europäisches Bankenzentrum
Metropolregion Hamburg

Metropolregion Hamburg

Das Hafentor zur Welt
Metropolregion Nürnberg

Metropolregion Nürnberg

Verbindung aus Tradition und High-Tech
Metropolregion München

Metropolregion München

Mondäne Landesmetropole an den Alpen
Metropolregion Düsseldorf

Metropolregion Düsseldorf

Kosmopolitische Messestadt
Metropolregion Köln

Metropolregion Köln

Domstadt am Rhein
Metropolregion Wien

Metropolregion Wien

Europäische Kulturmetropole

Unsere Investitionsmärkte

Stabilität durch Konzentration auf Metropolregionen mit langfristig hoher Nachfrage

Für PROJECT ist Immobilienentwicklung nur mit ständiger Präsenz vor Ort und langjähriger Erfahrung in der Region ein dauerhaft stabil zu steuerndes Investitionskonzept. Die PROJECT Immobilien Gruppe wird deshalb in den gemeinsam mit der PROJECT Investment Gruppe festgelegten Metropolregionen Berlin, Hamburg, München, Nürnberg, Rheinland, Rhein-Main und Wien tätig. Hier kennen die PROJECT-Spezialisten nicht nur den Markt, sondern auch die Qualität und Details der einzelnen Lagen. 
 

Sie verfügen über die entscheidenden Netzwerke – im Einkauf, für Baugenehmigungen, zu Planern, zu Handwerkern und für den Verkauf. Durch die verschiedenen Metropolregionen kann das Kapital der PROJECT Immobilienfonds gewinnbringend investiert werden, auch wenn in einzelnen Regionen ungünstigere Einkaufsbedingungen entstehen.

Anforderungen an von PROJECT definierte Metropolregionen:

  • Die Regionen sind Wachstumszentren mit sehr guten ­Perspektiven   
  • Die Regionen haben eine ausreichende Größe mit einem hohen Potenzial an Käufern für Wohnungen   
  • Die regionalen Charakteristika sind den PROJECT-Spezialisten vor Ort gut bekannt, einschätzbar und vor allem
    proaktiv nutzbar    
  • Die PROJECT Immobilien Gruppe hat in den Regionen langjährige Verbindungen mit hoher Zuverlässigkeit und Kompetenz    
  • Die PROJECT Immobilien Gruppe entwickelt oder besitzt in der Region ein eigenes Verkaufsteam für die Veräußerung der einzelnen Wohnungen an Eigennutzer

In den festgelegten Regionen betreibt die PROJECT Immobilien Gruppe ihr eigenes Research und eigene Marktumfragen.

Entwicklungen und Trends der PROJECT Metropolregionen

Wohnungsmarkt Berlinkeyboard_arrow_down

 

Einwohnerca. 3,67 Mio. (2020)
Bevölkerungsdichteca. 4.115 Einwohner je qkm (2020)
Bevölkerungsentwicklungca. + 4,3 % (2015–2020)
Wohnungsbestandca. 2,0 Mio. (2020); + 3,7 % (2015–2020)
Haushaltsbestandca. 2,16 Mio. (2020); + 5,6 % (2015–2020)
Durchschnittliche Einwohner pro Wohnung1,8 (2020)
Durchschnittliche Wohnfläche je Einwohner38,5 qm (2020)
Leerstandsquote0,8 % (2019)
Durchschnittlicher Preis ETW Neubau6.250  EUR/qm (2020)
Kaufkraft pro Kopf21.829  EUR (2020)

Pulsierende Spreemetropole

Berlin, Deutschlands Hauptstadt und eine der angesagtesten europäischen Metropolen wies auch 2020 einen Bevölkerungsbestand auf anhaltend hohem Niveau bei etwa 3,67 Mio. Einwohnern auf. Trotz der Corona Pandemie hat die Bundeshauptstadt nichts an ihrer Attraktivität – sowohl bei privaten Käufern als auch bei professionellen Investoren für gewerbliche Immobilieninvestments – eingebüßt.

Laut einer Forsa-Umfrage im Februar 2021 im Auftrag des Verbands der Privaten Bausparkassen hat sich der Wunsch nach Wohneigentum während des weltweiten Corona-Ausbruchs verstärkt. 90 Prozent der Umfrageteilnehmer gaben dabei an, in den zurückliegenden 12 Monaten mehr Zeit Zuhause verbracht zu haben.

Unter anderem auch aufgrund dieses Trends zu mehr Wohneigentum hat seit Sommer 2020 der Berliner Wohn- und Geschäftshausmarkt erneut an Fahrt aufgenommen, da in der zweiten Jahreshälfte 2020 die Beurkundungen wieder ohne Verzögerungen stattfinden konnten.

Das Defizit im Wohnungsneubau hält unverändert trotz hoher Bautätigkeit an. Der einhergehende Nachfrageüberhang kann nur durch Ausweicheffekte auf Randbezirke Berlins und deren Umlandgemeinden kompensiert werden. Dieser Trend wird wahrscheinlich noch durch flexiblere (Corona-)Homeoffice/-Lösungen verstärkt. Es ist daher zu erwarten, dass sich Nachfrage und Angebot insbesondere zu in räumlicher Nähe zum Flughafen Berlin Brandenburg verorteten Bezirken wie Neukölln, Friedrichshain, Lichtenberg und Treptow-Köpenick verlagern werden, trotz anhaltender Corona Einschränkungen in 2020 und 2021.

Der Pandemie zum Trotz setzte sich in 2020 der Miet- und Preisanstieg, wie in den Jahren zuvor, fort. Die Preise für Neubaueigentumswohnungen verbleiben auf einem hohen Niveau über 6.250 EUR/m².

Auch die durchschnittlichen Neubaumieten, die seit 2019 nochmal um 10,7 Prozent auf mittlerweile knapp unter 17,7 EUR/m² zulegen konnten, unterliegen einem weiteren Anstieg.

Nach wie vor gilt die Spreemetropole weltweit als einer der herausragenden Standorte der Kreativ- und Digitalwirtschaft sowie der Krypto-Szene und ist demzufolge auch unter Immobilieninvestoren ein weiterhin im Trend befindliches attraktives Anlageziel.

Wohnungsmarkt Frankfurt am Mainkeyboard_arrow_down
Einwohner0,76 Mio. (2020) 
Bevölkerungsdichte3.056 Einwohner je qkm (2020)
Bevölkerungsentwicklung+ 4,7 % (2015–2020)
Wohnungsbestand0,40 Mio. (2020); + 6,5 % (2015–2020)
Haushaltsbestand0,43 Mio. (2020); + 5,7 % (2015–2020)
Durchschnittliche Einwohner pro Wohnung1,9 (2020)
Durchschnittliche Wohnfläche je Einwohner36,4 qm (2020)
Leerstandsquote0,2 % (2019)
Durchschnittlicher Preis ETW Neubau7.900 EUR/qm (2020)
Kaufkraft pro Kopf26.379 EUR (2020)

Europäisches Bankenzentrum

Frankfurt am Main ist bedeutendes Industrie-, Dienstleistungs- und Messezentrum sowie einer der wichtigsten internationalen Finanzplätze und infrastrukturellen Knotenpunkte. Die Stadt im Zentrum des Ballungsraums Rhein-Main kann für 2020, wie auch die Jahre zuvor, auf einen anhaltenden Einwohneranstieg zurückblicken.

Bereits jetzt ist absehbar, dass die Mainmetropole durch den Brexit profitieren wird. Denn bis Ende 2021 sollen laut Helaba bis zu 3.500 neue Stellen durch den Brexit in der Mainmetropole entstehen. Außerdem erfährt die Metropole in Zuge des anhaltenden Digitalisierungstrends eine zunehmende Branchendiversifizierung, u.a. durch Proptech- und Fintech-Unternehmen. Dabei ist zu beobachten, dass Unternehmen an Bedeutung gewinnen, die in Frankfurt nicht zu den ‚üblichen großflächigen Büromietern zählen. Google, Amazon, oder auch jüngere Tech-Unternehmen haben in zentralen Lagen Flächen angemietet und tragen dadurch zu einer Diversifikation des Branchenmix´ bei.

Weiterhin befindet sich die Nachfrage nach Wohn- und Geschäftshäusern auf anhaltend hohem Niveau. In guten Lagen können gemäß JLL Preise bis zum 29-Fachen der Jahresnettokaltmiete erzielt werden. Gleichzeitig kristallisiert sich während der Corona-Krise heraus, dass Frankfurter Immobilieninvestments wiederholt an Attraktivität als »sicherer Hafen« gewonnen haben. Mittelfristige Preisrückgänge sind daher aktuell voraussichtlich nicht zu erwarten.

Seit Jahren kennen die Kaufpreise und die Preise für Eigentumswohnungen nur eine Richtung. Dies hat sich auch während der anhaltenden Pandemie nicht geändert. Wesentlich angetrieben wurden die Wohnungskaufpreise durch das Neubausegment. Dort wurden im zweiten Halbjahr 2020 mit über 7.900 EUR/m² +13,6 Prozent mehr gefordert als noch im Vorjahreszeitraum.

Auch künftig wird aufgrund der anhaltenden Nachfrage nach Neubauwohnungen das attraktive Umfeld für die Entwicklung von neuem Wohnraum gegeben sein, das freilich auch durch die historisch niedrigen Hypothekenzinsen sowie die seit der Eurokrise währende Tendenz der Flucht in Sachwerte an der Finanzmetropole bestärkt wird.

Wohnungsmarkt Hamburgkeyboard_arrow_down
Einwohner1,85 Mio. (2020) 
Bevölkerungsdichte2.452 Einwohner je qkm (2020)
Bevölkerungsentwicklung+ 3,6 % (2015–2020)
Wohnungsbestand0,96 Mio. (2020); + 4,2 % (2015–2020)
Haushaltsbestand1,08 Mio. (2020); + 6,2 % (2015–2020)
Durchschnittliche Einwohner pro Wohnung1,9 (2020)
Durchschnittliche Wohnfläche je Einwohner37,3 qm (2020)
Leerstandsquote0,5 % (2019)
Durchschnittlicher Preis ETW Neubau6.950 EUR/qm (2020)
Kaufkraft pro Kopf26.607 EUR (2020)

Das Hafentor zur Welt

Die Freie und Hansestadt Hamburg, mit über 1,8 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Deutschlands, ist das verkehrsgeografische Zentrum Norddeutschlands und einer der begehrtesten deutschen Wohn- und Wirtschaftsstandorte. Der Stellenwert als einer der wichtigsten Medienstandorte des Landes und dem drittgrößten Hafen Europas unterstreicht den wichtigen Wirtschafts- und Handelsstandort.

Gemäß der Gemeinschaftsstudie Emerging Trends in Real Estate des PWC/Urban Land Institute belegt Hamburg in 2020 Platz 8 bei den Overall Real Estate Prospects. Die Freie und Hansestadt besitzt zudem sehr hohe Zukunftsperspektiven, die auch durch die aufstrebende Internet- und Multimediabranche mittel- bis langfristig gestützt werden.

Hamburg ist gekennzeichnet durch ein hohes jährliches Transaktionsvolumen, insbesondere bei Renditeobjekten. Auch das Corona-Jahr 2020 weist – mit Ausklammerung der kurzzeitigen Marktverunsicherung im Frühling – ein reges Handelsgeschehen auf. Dies macht Hamburg gleichermaßen zu einem interessanten Käufer- und Verkäufermarkt. Daher erfuhr Hamburg auch unverändert hohe Neubaukaufpreiszuwächse, im vergangenen 5-Jahres-Betrachtungszeitraum um 60 Prozent auf sogar 6.950 EUR/m². Davon resultiert eine Steigerung um über 23 Prozent alleine im Vergleich zum Vorjahr. Auch das Projektentwicklungsvolumen spricht für Hamburg und verblieb letztes Jahr stabil im Vergleich zu 2019 bei knapp 8 Mio. m². Es liegt damit doppelt so hoch wie in Köln und in Düsseldorf und etwa auf dem Niveau von München.

Die Stadt plant weiterhin weiträumige Entwicklungsflächen für den Wohnungsbau bereitzustellen. Flächenpotentiale bieten östliche Stadtrandlagen wie Oberbillwerder, als auch in den Bezirken Altona und der City-Nord gelegene Areale.

Aufgrund des langjährig anhaltenden Neubaubedarfs kann auch künftig davon ausgegangen werden, dass das Transaktionsvolumen auf einem anhaltend hohen Niveau bleiben wird. Auch die durchschnittlichen in Hamburg beobachtbaren Neubaupreise für Wohnungen bestätigen diese Tendenz, denn trotz der verhältnismäßig hohen Kaufpreisfaktoren ist die Hansestadt dank des attraktiven Vermietungsmarktes für viele Käufer nach wie vor interessant.

Aus diesem Grund ist damit zu rechnen, dass Hamburg auch zukünftig ein attraktiver Immobilienanlagestandort, sowohl für Projektentwickler, Kapitalanleger als auch für Eigennutzer bleiben wird.

Wohnungsmarkt Nürnbergkeyboard_arrow_down
Einwohner0,51 Mio. (2020) 
Bevölkerungsdichte2.762 Einwohner je qkm (2020)
Bevölkerungsentwicklung+ 1,0 % (2015–2020)
Wohnungsbestand0,28 Mio. (2020); + 3,6 % (2015–2020)
Haushaltsbestand0,28 Mio. (2020); + 4,5 % (2015–2020)
Durchschnittliche Einwohner pro Wohnung1,8 (2020)
Durchschnittliche Wohnfläche je Einwohner40,9 qm (2020)
Leerstandsquote0,8 % (2019)
Durchschnittlicher Preis ETW Neubau4.800 EUR/qm (2020)
Kaufkraft pro Kopf24.597 EUR (2020)

Mittelfränkische Kulturperle

Nürnberg bildet mit seinen beiden Nachbarstädten Fürth und Erlangen das Zentrum der größten Wirtschaftsregion Nordbayerns und zählt zu den demografischen und ökonomischen Wachstumsregionen in Deutschland. Die Bevölkerungszahlen steigen kontinuierlich und im Schnitt knapp 0,5 Prozent jährlich. Die Region boomt. 

Nürnberg und die gesamte Metropolregion bestechen durch die große Wirtschaftskraft bei gleichzeitig hoher Lebensqualität. Mittelfranken ist ein Wachstumsmotor, der durch seinen innovativen Mittelstand geprägt ist. Dieser Umstand führt zu einem attraktiven Arbeitsmarkt und in den letzten Jahren zu einer starken Nachfrage nach Wohnimmobilien.

Die Transaktionszahlen und das Transaktionsvolumen für Wohnimmobilien sowie Wohn- und Geschäftshäusern konnten mit Ausnahme der Pandemiedelle im ersten Halbjahr 2020 ihr relativ hohes Niveau weiterhin halten.

Käufer von Einfamilienhäusern sowie Wohn- und Geschäftshäusern sind überwiegend regionale Marktteilnehmer. In den letzten Jahren ist aber auch zunehmend die Beteiligung überregionaler Investoren zu beobachten. Seit September 2020 erholt sich die Zahl der verkauften Wohneinheiten in Nürnberg wieder und erreichte im Dezember 2020 seinen Höchststand, was als Nachholeffekt nach dem Corona-Effekt im Frühjahr bewertet werden kann.

Auch in 2020 verbleiben die durchschnittlichen Kaufpreise für Wohnungsneubau auf einem hohen Niveau von 4.800 EUR/m².

Zusätzliche Impulse für den Wohnungsneubau bietet zukünftig das von der Stadt Nürnberg initiierte Sonderprogramm Wohnen. Dadurch sollen innerstädtische Gebiete schneller entwicklungsfähig gemacht werden. Nach Schätzungen der Stadt können dadurch Flächen für bis zu 1.800 neue Wohnungen mobilisiert werden.

Dass Wohnflächenbedarf nach wie vor gegeben ist – wie auch in den vergangenen Jahren schon – ist auch an den Baufertigstellungszahlen zu erkennen, die jährlich weit hinter dem tatsächlichen Bedarf liegen.

Wohnungsmarkt Münchenkeyboard_arrow_down
Einwohner1,56 Mio. (2020) 
Bevölkerungsdichte5.028 Einwohner je qkm (2020)
Bevölkerungsentwicklung+ 2,7 % (2015–2020)
Wohnungsbestand0,82 Mio. (2020); + 4,6 % (2015–2020)
Haushaltsbestand0,87 Mio. (2020); + 5,0 % (2015–2020)
Durchschnittliche Einwohner pro Wohnung1,9 (2020)
Durchschnittliche Wohnfläche je Einwohner35,6 qm (2020)
Leerstandsquote0,2 % (2019)
Durchschnittlicher Preis ETW Neubau9.750  EUR/qm (2020)
Kaufkraft pro Kopf31.385 EUR (2020)

Mondäne Landesmetropole an den Alpen

Die bayerische Landeshauptstadt ist als Zentrum der Metropolregion München eines der wichtigsten Wirtschafts-, Verkehrs- und Kulturzentren der Bundesrepublik und eine der prosperierendsten und lebenswertesten Städte Europas.

Dabei ist die Landesmetropole und ihre Umlandgemeinden durch ein anhaltendes Wachstum der Bevölkerung sowie einer stabilen Bautätigkeit, die aber hinter dem aktuellen Bedarf zurückbleibt, gekennzeichnet.

Die Stadt ist deutsches und europäisches Zentrum der Hochtechnologie, weit vorn in der Kommunikations- und Informationstechnologie sowie in der Banken- und Versicherungsbranche international etabliert. Dabei stammen dreiviertel der regionalen Bruttowertschöpfung aus dem Dienstleistungssektor. Die wirtschaftliche Attraktivität der Metropole macht sich freilich auch am Wohnungsmarkt bemerkbar. So hat sich die Isarmetropole vorgenommen, bis 2030 weitere 120.000 Wohnungen bereitzustellen. In die Mobilisierung von Flächenreserven unternimmt München größtmögliche Anstrengungen. Potentialflächen sind sogar noch innerhalb der Stadt vorhanden. Dazu zählt das Lerchenauer Feld mit 23 ha, das sich in der Planungsphase befindet.

Die Neubauwohnungspreise haben Jones Lang Lasalle zufolge im zweiten Halbjahr 2020 noch einmal eine überdurchschnittliche Performance hingelegt. Der Preis kletterte im Schnitt auf über 9.700 EUR/m² und weist damit den höchsten Wert von allen Metropolstandorten, an denen der PROJECT Unternehmensverbund tätig ist, auf.

Neben München werden sich auch die Umlandgemeinden verstärkt als Ventillösungen für Wohnungssuchende etablieren und als weitere attraktive Investmentstandorte verstärkt in den Fokus von Investoren rücken.

Aus diesem Grund sowie wegen dem für Käufer weiter attraktiven Niedrigzinsumfeld und dem begrenzten Flächenangebot ist München auch fortan als sehr wertbeständiger Markt anzusehen. Die Corona Krise heizt dabei zudem die Preise im Münchener Umland weiter an.

Wohnungsmarkt Düsseldorfkeyboard_arrow_down
Einwohner0,64 Mio. (2020) 
Bevölkerungsdichte2.963 Einwohner je qkm (2020)
Bevölkerungsentwicklung+ 2,5 % (2015–2020)
Wohnungsbestand0,35 Mio. (2020); + 3,5 % (2015–2020)
Haushaltsbestand0,34 Mio. (2020); + 3,2 % (2015–2020)
Durchschnittliche Einwohner pro Wohnung1,9 (2020)
Durchschnittliche Wohnfläche je Einwohner38,5 qm (2020)
Leerstandsquote1,4 % (2019)
Durchschnittlicher Preis ETW Neubau6.740 EUR/qm (2020)
Kaufkraft pro Kopf27.416 EUR (2020)

Kosmopolitische Messestadt

Die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt ist die zweitgrößte Stadt des Bundeslandes und als Bestandteil der Metropolregion Rhein-Ruhr einer der bedeutendsten nationalen Wirtschaftsstandorte. Auch international besitzt Düsseldorf Reputation und ist als Messestandort mit einer Vielzahl an internationalen Leitmessen bekannt. Namhafte Firmenniederlassungen und etablierte Start-up-Unternehmen begründen eine attraktive Arbeitsmarktsituation. Insbesondere der Dienstleistungssektor mit seinem Finanz- und Versicherungswesen, aber auch der Rechts- und Wirtschaftsberatungsbereich sind in Düsseldorf stark ausgeprägt. Die sehr gute Infrastruktur unterstreicht die wirtschaftliche Strahlkraft der Stadt und prädestiniert für Unternehmensneugründungen und Direktinvestitionen aus dem In- und Ausland.

Viele Asiaten schätzen die offene Willkommenskultur der Rheinmetropole, was sich auch in den Bevölkerungsdaten widerspiegelt. So leben über 10.000 Chinesen und Japaner in der Stadt, was einem Bevölkerungsanteil von über 1,6 Prozent entspricht.

Insbesondere der Anteil chinesischer Einwohner ist stetig zunehmend, was auch im Einklang mit der verstärkten Investitionstätigkeit der Volksrepublik bezüglich des »Neuen Seidenstaßen Projekts« in den letzten Jahren stehen dürfte. So befinden sich beispielsweise neben Köln auch in Düsseldorf und Neuss jeweils Umschlagstandorte für die Abfertigung von Containern primär aus China und bilden damit einen der größten Binnenhäfen Europas.

Der seit Jahren anhaltende Trend des real existierenden Nachholbedarfs an Neubauwohnungen ist auch für 2020 evident. Nach wie vor liegen die Baufertigstellungen hinter dem Wohnungsbedarf. Dies drückt sich auch in den Kaufpreisen für Neubau Eigentumswohnungen aus, die in der zweiten Jahreshälfte des vergangenen Jahres die Marke von 6.700 EUR/m² überwinden konnten. Vor diesem Hintergrund gerät auch die angrenzende Großstadt Neuss zunehmend in den Investorenfokus. Staatliche Interventionen in den Wohnungsmarkt durch beispielsweise die Mietpreisbremse und die EnEV bestärken die Opportunitätsüberlegungen von Projektentwicklern und potenziellen Wohnungskäufern noch tendenziell eher in den Wohnungsneubau zu investieren.

Auch für die kommenden Jahre ergeben sich daher für die Rheinmetropole gute Investitionsmöglichkeiten. Die Corona Pandemie hat dabei zu keiner Entspannung am Wohnungsmarkt geführt. Nach wie vor genießt die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt den Ruf eines pulsierenden Wirtschaftsraumes mit der zweithöchsten Kaufkraft Deutschlands.

Wohnungsmarkt Kölnkeyboard_arrow_down
Einwohner1,09 Mio. (2020) 
Bevölkerungsdichte2.687 Einwohner je qkm (2020)
Bevölkerungsentwicklung+ 1,8 % (2015–2020)
Wohnungsbestand0,55 Mio. (2020); + 2,5 % (2015–2020)
Haushaltsbestand0,60 Mio. (2020); + 5,1 % (2015–2020)
Durchschnittliche Einwohner pro Wohnung2,0 (2020)
Durchschnittliche Wohnfläche je Einwohner37,1 qm (2020)
Leerstandsquote0,9 % (2019)
Durchschnittlicher Preis ETW Neubau5.717 EUR/qm (2020)
Kaufkraft pro Kopf24.807 EUR (2020)

Domstadt am Rhein

Die am Rhein gelegene Großstadt zählt zu den bevölkerungsreichsten Städten Deutschlands und genießt national wie international einen hohen Stellenwert als Handels- und Dienstleistungszentrum. Jährlich zieht sie zahlreiche Besucher aus aller Welt an. Die Stadt Köln ist größter Bildungs- und Forschungsstandort in der Metropolregion Rheinland, drittgrößte Studentenstadt Deutschlands und stellt daneben eine der wichtigsten deutschen Medienstandorte dar. In 2020 hat sich die Kölner Bevölkerung auf einem anhaltend hohen Niveau von 1,09 Mio. eingependelt.

Das selbstgesteckte Ziel der Stadt jährlich 6.000 Wohnungen fertig zu stellen unterstreicht die proaktiven kommunalen Bestrebungen den Wohnungsneubau anzukurbeln. Mit jedoch knapp 3.500 Wohnungsfertigstellungen in 2020 liegt die Rheinmetropole derzeit noch weit hinter dieser Planzahl. Die Kommunalpolitik unternimmt aktiv Anstrengungen, um Familien in der Stadt zu halten. Dies versucht sie u.a. durch Schaffung weiterer Schulplätze sowie dem Wohnungsbauprogramm 2015, um einer Abwanderung in die Umlandgemeinden vorwegzukommen.

Im Zuge der Pandemie sind demographische Veränderungen in der Haushaltszusammensetzung zu beobachten, die wahrscheinlich auch positiv auf den Neubaumarkt abfärben werden. So ist erkennbar, dass die Gruppe der Einpersonenhaushalte ab 60 Jahren um ungefähr 2.200 Haushalte zugelegt hat, wohingegen die der 18- bis unter 30-Jährigen um etwa 2.400 zurückgegangen sind. Das könnte bedeuten, dass künftig tendenziell eher Haushalte finanzstärkerer, älterer Geburtenjahrgänge altersbedingt barrierefreie, urban gelegene, Neubauwohnungen nachfragen werden als bisher. Dies könnte zu einem weiteren Preisauftrieb führen.

Zu den begehrten Wohnlagen in der Domstadt zählen unverändert rheinnahe Innenstadtlagen. Es ist zu beobachten, dass sich insbesondere im Segment der Eigentumswohnungen Mühlheim, Ehrenfeld und Chorweiler als begehrte Ortslagen herauskristallisieren. In diesen Stadtbezirken sprangen die Kaufpreise besonders stark in 2020 an. Gesamtstädtisch haben sich die Eigentumswohnungspreise um 10,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr erhöht. Im Segment der Neubaueigentumswohnungen haben sich ebenfalls die Preise nochmal um 5,3 Prozent verteuert. Indes hat sich die gesamtstädtische Leerstandsquote für Wohnen auf unter 1,0 Prozent eingependelt.

Auch für Köln gilt, dass seit der Finanzkrise eine anhaltende Flucht in Betongold zu verzeichnen ist. Dieser Trend wird u.a. auch durch nachwirkende Pandemie-Effekte auf die Kölner Neubaupreise und die Preisniveaus der Umlandgemeinden anhaltend durchschlagen.

Wohnungsmarkt Wienkeyboard_arrow_down
Einwohner1,91 Mio. (2020) 
Bevölkerungsdichte4.631 Einwohner je qkm (2020)
Bevölkerungsentwicklung+ 4,4 % (2015–2020)
Wohnungsbestand1,0 Mio. (2020); + 2,8 % (2015–2020)
Haushaltsbestand0,95 Mio. (2020); + 3,5 % (2015–2020)
Durchschnittliche Einwohner pro Wohnung1,9 (2020)
Durchschnittliche Wohnfläche je Einwohner35,9 qm (2020)
Leerstandsquote0,7 % (2019)
Durchschnittlicher Preis ETW Neubau6.268 EUR/qm (2020)
Kaufkraft pro Kopf22.659 EUR (2020)

Europäische Kulturmetropole

Die österreichische Hauptstadt wurde 2020 zum wiederholten Male von verschiedenen renommierten Researchhäusern und Studien zur lebenswertesten Stadt der Welt gekürt. Ausschlaggebend hierfür sind v.a. die gute Sicherheitslage, das hervorragende öffentliche Nahverkehrsnetz, die Vielfalt an kulturellen Einrichtungen sowie umfangreiche Freizeitmöglichkeiten in der Donaustadt. Im Städteranking der Emerging Trends des PWC/Urban Land Institute 2020 belegt die österreichische Hauptstadt erneut einen Top-Fifteen-Platz bei den bedeutendsten europäischen Immobilienmärkten. Dies unterstreicht den Stellenwert Wiens für internationale Investoren.

Österreich hebt sich im europäischen Vergleich mit den anderen Ländern durch ein moderates Chance-Risiko-Profil hervor. Die Bevölkerung hat sich seit 2015 um 4,4 Prozent auf über 1,92 Millionen Einwohner erhöht. Um das Neubauvolumen auch künftig hochzuhalten und weiter zu steigern, hat die Stadt 2015 die sogenannte „Wohnbauoffensive“ gestartet. Dieses Programm umfasst einen Maßnahmenkatalog, der u.a. zu einer Verschlankung und Beschleunigung von Verfahrensabläufen führen soll. Daraus resultierend soll eine deutliche Steigerung der Neubauleistung um 30 Prozent von insgesamt 10.000 Wohneinheiten im Jahresdurchschnitt ab dem Jahr 2017 erfolgen. In 2020 lagen die voraussichtlichen Neubaufertigstellungen mit 6.800 Wohneinheiten jedoch weiterhin deutlich unter dieser angestrebten Zielmarke.

Die hohe Anziehungskraft der Kulturmetropole spiegelt sich in den steigenden Preisen für Eigentumswohnungen wider. Seit 2015 haben sich diese um über 30 Prozent erhöht und 2020 durchschnittlich 6.200 EUR/m² überschritten. Im Vergleich zu den deutschen Metropolen Berlin, Frankfurt und München ergibt sich preislich jedoch durchaus noch Aufholpotential. Auch während der Corona-Pandemie bestärkt sich die anhaltende Tendenz steigender Wohnungskaufpreise, weshalb auch künftig von einer nachhaltigen Nachfrage mit steigenden Neubaupreisen auf dem Wohnungseigentumsmarkt in einer der lebenswertesten Städte der Welt zu rechnen ist.

Den angegebenen Daten zu den Wohnungsmärkten liegen folgende Quellen zugrunde: JLL, Feri, statistische Ämter der Städte, Empirica, Statista, GfK, eigenes Research