Metropolregion Berlin

Facettenreiche Hauptstadt im stetigen Wandel

Metropolregion Frankfurt am Main

Europäisches Bankenzentrum

Metropolregion Hamburg

Das Hafentor zur Welt

Metropolregion Nürnberg

Verbindung aus Tradition und High-Tech

Metropolregion München

Mondäne Landesmetropole an den Alpen

Metropolregion Düsseldorf

Kosmopolitische Messestadt

Metropolregion Köln

Domstadt am Rhein

Metropolregion Wien

Europäische Kulturmetropole

Unsere Investitionsmärkte

Stabilität durch Konzentration auf Metropolregionen mit langfristig hoher Nachfrage

Für PROJECT ist Immobilienentwicklung nur mit ständiger Präsenz vor Ort und langjähriger Erfahrung in der Region ein dauerhaft stabil zu steuerndes Investitionskonzept. Die PROJECT Immobilien Gruppe wird deshalb in den gemeinsam mit der PROJECT Investment Gruppe festgelegten acht Metropolregionen Berlin, Hamburg, Frankfurt, Nürnberg, München, Düsseldorf, Köln und Wien tätig. Hier kennen die PROJECT-Spezialisten nicht nur den Markt, sondern auch die Qualität und Details der einzelnen Lagen.

Sie verfügen über die entscheidenden Netzwerke – im Einkauf, für Baugenehmigungen, zu Planern, zu Handwerkern und für den Verkauf. Durch die verschiedenen Metropolregionen kann das Kapital der PROJECT Immobilienfonds gewinnbringend investiert werden, auch wenn in einzelnen Regionen ungünstigere Einkaufsbedingungen entstehen.

Anforderungen an von PROJECT definierte Metropolregionen:

  • Die Regionen sind Wachstumszentren mit sehr guten ­Perspektiven
  • Die Regionen haben eine ausreichende Größe mit einem hohen Potenzial an Käufern für Wohnungen
  • Die regionalen Charakteristika sind den PROJECT-Spezialisten vor Ort gut bekannt, einschätzbar und vor allem
    proaktiv nutzbar
  • Die PROJECT Immobilien Gruppe hat in den Regionen langjährige Verbindungen mit hoher Zuverlässigkeit und Kompetenz
  • Die PROJECT Immobilien Gruppe entwickelt oder besitzt in der Region ein eigenes Verkaufsteam für die Veräußerung der einzelnen Wohnungen an Eigennutzer

In den festgelegten Regionen betreibt die PROJECT Immobilien Gruppe ihr eigenes Research und eigene Marktumfragen.

Entwicklungen und Trends der PROJECT Metropolregionen

Einwohnerca. 3,61 Mio. (2017)
Bevölkerungsdichteca. 4.052 Einwohner je qkm (2017)
Bevölkerungsentwicklungca. + 7,1 % (2012-2017)
Wohnungsbestandca. 1,96 Mio. (2017); + 2,8 % (2012-2017)
Haushaltsbestandca. 2,20 Mio. (2017); + 7,3 % (2012-2017)
Durchschnittliche Einwohner pro Wohnung
1,8 (2017)
Durchschnittliche Wohnfläche je Einwohner
38,2 qm (2017)
Leerstandsquote1,1 % (2016)
Durchschnittlicher Preis ETW Neubau
5.310 EUR/qm (2017)
Kaufkraft pro Kopf
20.390 EUR (2017)

Pulsierende Spreemetropole

Berlin, Deutschlands Hauptstadt und eine der angesagtesten europäischen Metropolen, weist auch 2017 eine seit Jahren anhaltende Dynamik bei der demographischen und wirtschaftlichen Entwicklung auf. Der positive Trend für Bevölkerung, Wirtschaftsleistung und Immobilienprojektentwicklungen setzt sich auch in 2018 fort. Gemäß Projektentwicklerstudie der BulwienGesa 2017 für die deutschen A-Städte bleibt Berlin mit einem Zuwachs von ca. 622.000 m² Transaktionsvolumen im Vergleich zum Vorjahr Spitzenreiter am deutschen Projektentwicklungsmarkt und ist damit für in- und ausländische Investoren weiterhin ein hochinteressanter Anlagestandort. Darüber hinaus belegt die deutsche Hauptstadt zum vierten Mal in Folge den Spitzenplatz im Städteranking der Emerging Trends von PWC/Urban Land Institute 2018. Damit behauptet die Stadt einmal mehr ihre Dominanz auf dem europäischen Immobilienmarkt bei Immobilieninvestitionen und -entwicklung.

Auf dem Berliner Wohnungsmarkt setzte sich 2017 der anhaltende Miet- und Preisanstieg fort. Das fehlende Angebot an Wohnungen offenbart sich bereits durch die geringe Wohnungsbestandsentwicklung in den letzten fünf Jahren in Höhe von 2,8 Prozent, der eine überproportional gestiegene Anzahl an Haushalten in Höhe von 7,3 Prozent im gleichen Zeitraum gegenübersteht. Durch die Nachfrage Besserverdienender aus Politik und Wirtschaft haben sich die Nachfrageschwerpunkte auf hochwertige Objekte in guten bis sehr guten Wohnlagen verschoben. Innerstädtische Szene-Viertel erfreuen sich weiterhin anhaltender Beliebtheit. Und auch für neue Eigentumswohnungen in Randlagen werden kaum noch Preise unter 4.000 €/m² erhoben. Das höchste Wachstum bei den Neubaupreisentwicklungen lässt sich u.a. in Treptow-Köpenick beobachten. Im südöstlich vom Stadtzentrum gelegenen Bezirk war im Neubausegment ein Anstieg von über 30 Prozent auf durchschnittlich 4.350 EUR/m² im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen.

Berlin pulsiert und wächst stetig. Jährlich erhöht sich im Schnitt die Bevölkerung um rund 45.000 Einwohner. Sinkende Arbeitslosenzahlen, steigende Kaufkraft sowie anhaltend hohe Projektentwicklungsvolumina im Wohnungsneubausegment bei kontinuierlich hinter dem Bedarf liegenden Baufertigstellungen bestimmen auch weiterhin die Nachfragesituation in der Spreemetropole.

Einwohner0,74 Mio. (2017)
Bevölkerungsdichte2.985 Einwohner je qkm (2017)
Bevölkerungsentwicklung+ 9,2 % (2012-2017)
Wohnungsbestand0,39 Mio. (2017); + 5,5 % (2012-2017)
Haushaltsbestand0,41 Mio. (2017); + 8,5 % (2012-2017)
Durchschnittliche Einwohner pro Wohnung
1,9 (2017)
Durchschnittliche Wohnfläche je Einwohner
35,8 qm (2017)
Leerstandsquote0,5 % (2016)
Durchschnittlicher Preis ETW Neubau
5.770 EUR/qm (2017)
Kaufkraft pro Kopf
25.532 EUR (2017)

Europäisches Bankenzentrum

Frankfurt am Main ist bedeutendes Industrie-, Dienstleistungs- und Messezentrum sowie einer der wichtigsten internationalen Finanzplätze. Die Stadt im Zentrum des Ballungsraums Rhein/ Main kann für 2017, wie auch die Jahre zuvor, auf einen anhaltenden Einwohneranstieg sowie eine rege Bautätigkeit zurückblicken.

Unverändert übertrifft die Einwohnerentwicklung den Zuwachs des Wohnungsbestandes weit. Von Ende 2012 bis Ende 2017 standen 62.400 neuen Einwohnern bzw. 32.400 neuen Privathaushalten lediglich 20.000 zusätzliche Wohnungen gegenüber.

Ein weiterer Wachstumsimpuls wird mit dem EU-Austritt Großbritanniens prognostiziert, wenn voraussichtlich tausende Bankmitarbeiter von der Themse an den Main ziehen. Neben der Deutschen Bank, die gleich mehrere tausend Stellen an die hessische Finanzmetropole verlegen will, prognostizieren Finanzkreise, dass auch andere international tätige Großbanken zusätzliche Mitarbeiter in Frankfurt - noch voraussichtlich in der zweiten Hälfte des Jahres 2018 - zu beschäftigen beabsichtigen. Nach der Standortinitiative Frankfurt Main Finance ist in den nächsten fünf Jahren am Main mit 10.000 neuen Beschäftigten im Bankensektor zu rechnen. Die Helaba geht sogar davon aus, dass bis 2020 ein Beschäftigungsanstieg von 3 Prozent auf 65.000 Mitarbeiter in der Frankfurter Bankenwelt erfolgen wird, der durch den Wohnungsmarkt nicht abgefedert werden kann. Nach der Wohnungsbedarfsprognose des Instituts der Deutschen Wirtschaft weist Frankfurt bis 2020 einen jährlichen Neubaubedarf von durchschnittlich über 7.800 Wohnungen auf. In 2017 wurden jedoch nur 4.200 Wohneinheiten neu errichtet. Der Preis für Neubau-Eigentumswohnungen ist indes von 4.840 EUR/m² im 2. Halbjahr 2016 auf 5.770 EUR/m² im 2. Halbjahr 2017, deutlich über 19 Prozent angestiegen.

Auch künftig wird aufgrund fehlender Bauflächen das Neubauniveau von 7.800 Wohnungen bei weitem nicht erreicht werden, was zu einem unverändert attraktiven Umfeld für die Entwicklung von neuem Wohnraum führt.

Einwohner1,83 Mio. (2017)
Bevölkerungsdichte2.424 Einwohner je qkm (2017)
Bevölkerungsentwicklung+ 5,6 % (2012-2017)
Wohnungsbestand0,94 Mio. (2017); + 4,0 % (2012-2017)
Haushaltsbestand1,05 Mio. (2017); + 7,0 % (2012-2017)
Durchschnittliche Einwohner pro Wohnung
2,0 (2017)
Durchschnittliche Wohnfläche je Einwohner
36,8 qm (2017)
Leerstandsquote0,6 % (2016)
Durchschnittlicher Preis ETW Neubau
4.670 EUR/qm (2017)
Kaufkraft pro Kopf
24.330 EUR (2017)

Das Hafentor zur Welt

Die Hansestadt Hamburg, mit über 1,8 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Deutschlands, ist das verkehrsgeografische Zentrum Norddeutschlands und einer der begehrtesten deutschen Wohn- und Wirtschaftsstandorte. Der Stellenwert als einer der wichtigsten Medienstandorte des Landes und dem drittgrößten Hafen Europas unterstreicht den wichtigen Wirtschafts- und Handelsstandort.

Wie in den Jahren zuvor trifft in Hamburg auch 2017 eine starke Nachfrage auf ein zu geringes Angebot. Die Baufertigstellungen in 2017 konnten etwa nur die Hälfte des aktuellen jährlichen Neubaubedarfes decken. Darüber hinaus ist der aus den vorangegangenen Jahren bestehende Wohnungsbedarf ebenfalls noch lange nicht befriedigt, denn in den vorherigen Jahrgängen hinkten bereits die Baufertigstellungen dem Wohnungsbedarf hinterher. Auch am wachsenden Haushaltsbestand und der Entwicklung der Preise für Neubaueigentumswohnungen ist die angespannte Situation am Hamburger Immobilienmarkt zu spüren. Innerhalb von 2012 bis 2017 hat sich der Haushaltsbestand um 7 Prozent erhöht, wohingegen sich der Wohnungsbestand im selben Betrachtungszeitraum nur um 4 Prozent erhöht hat. Die Preise für Neubaueigentumswohnungen sind in Hamburg zwar durchschnittlich nur um rund 1 Prozent im Vergleich zu 2016 gestiegen, jedoch gibt es deutliche lageabhängige Schwankungen. So sind im Bezirk Bergedorf beispielsweise die Preise überdurchschnittlich um 6 Prozent gestiegen. Die Stadt reagiert seit 2016 auf diese Entwicklung und hat für 2018 in Zuge eines kooperativen Planungsprozesses unter Einbindung von Behörden, Experten und Verbänden einen Masterplan für den neuen Stadtteil Oberbillwerder im Bezirk Bergedorf angekündigt. Dort sollen bis zu 8.000 neue Wohnungen entstehen. Darüber hinaus plant die Stadt im Bezirk Mitte ebenfalls ein neues Quartier mit einer hafentypischen Mischnutzung und etwa 3.000 zusätzlichen Wohneinheiten. Diese grundsätzlich positiven stadtentwicklungstechnischen Ansätze befördern die Attraktivität für Wohnbauentwicklungen am Hamburger Standort auch für die Zukunft.

Einwohner1,53 Mio. (2017)
Bevölkerungsdichte4.912 Einwohner je qkm (2017)
Bevölkerungsentwicklung+ 6,0 % (2012-2017)
Wohnungsbestand0,79 Mio. (2017); + 3,8 % (2012-2017)
Haushaltsbestand0,85 Mio. (2017); + 7,3 % (2012-2017)
Durchschnittliche Einwohner pro Wohnung
1,9 (2017)
Durchschnittliche Wohnfläche je Einwohner
35,4 qm (2017)
Leerstandsquote0,2 % (2016)
Durchschnittlicher Preis ETW Neubau
7.540 EUR/qm (2017)
Kaufkraft pro Kopf
30.136 EUR (2017)

Mondäne Landesmetropole an den Alpen

Die bayerische Landeshauptstadt ist als Zentrum der Metropolregion München eines der wichtigsten Wirtschafts-, Verkehrs- und Kulturzentren der Bundesrepublik und eine der prosperierensten und lebenswertesten Städte Europas. Die Beschäftigtenzahlen steigen kontinuierlich und die Arbeitslosenzahlen sind seit Jahren rückläufig.

Münchens Wohnungsmarkt ist durch ein starkes Wachstum der Bevölkerung sowie einer steigenden Bautätigkeit, die aber weit hinter dem aktuellen Bedarf zurückbleibt, gekennzeichnet. In 2017 konnten fast 8.300 Wohneinheiten fertiggestellt werden. Jedoch werden in München jährlich bis 2020 rund 17.200 neue Wohnungen benötigt. Das bedeutet allein für das Jahr 2017 eine offene Lücke im Wohnungsneubau von etwa 8.900 Wohnungen. Trotz des hohen Nachholbedarfs an neuer Wohraumschaffung, der sich schon seit einigen Jahren in der Isarmetropole vergrößert, sind die befürchteten negativen Effekte hinsichtlich einer einknickenden Attraktivität der Stadt bisher ausgeblieben. Dies täuscht nicht über das hohe Preisniveau bei Eigentumswohnungen, das relativ geringe Angebot und eine rege Nachfrage nach Neubauwohnungen hinweg. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die Preise für Neubauwohnungen wieder um über 4 Prozent auf 7.540 EUR/qm erhöht. Auch weiterhin ist für München mit einem begrenzten Angebot an Neubauwohnungen zu rechnen. Da in München der Wohnraum knapp ist, sind bereits seit einigen Jahren Ausweicheffekte in Umlandgemeinden um München herum feststellbar. Dabei ist zu beobachten, dass die Preise für Eigentumswohnungen im Umland in den vergangenen fünf Jahren rascher gestiegen sind als in München selbst. Allein im Halbjahresvergleich sind in Erding die Preise von Frühjahr 2017 bis Herbst 2017 um 11 Prozent gestiegen. In Dachau waren es im selben Zeitraum 8,3 Prozent. Erding und Dachau zählen zu den Landkreisen mit den stärksten Bevölkerungszuwächsen in den vergangenen fünf Jahren in Bayern. Bis 2036 ist mit einem weiteren starken Bevölkerungszuwachs für die beide genannte Landkreise zu rechnen.

Neben München werden sich auch die Umlandgemeinden verstärkt als Ventillösungen für Wohnungssuchende etablieren und als weitere attraktive Investmentstandorte verstärkt in den Fokus von Investoren kommen.

Einwohner1,89 Mio. (2017)
Bevölkerungsdichte4.553 Einwohner je qkm (2017)
Bevölkerungsentwicklung+ 8,5 % (2012-2017)
Wohnungsbestand1,0 Mio. (2017); + 3,0 % (2012-2017)
Haushaltsbestand0,94 Mio. (2017); + 6,2 % (2012-2017)
Durchschnittliche Einwohner pro Wohnung
1,9 (2017)
Durchschnittliche Wohnfläche je Einwohner
36,1 qm (2017)
Leerstandsquote2,5 % (2016)
Durchschnittlicher Preis ETW Neubau
5.060 EUR/qm (2017)
Kaufkraft pro Kopf
22.478 EUR (2017)

Europäische Kulturmetropole

Die österreichische Hauptstadt ist 2018 durch die renommierte Unternehmensberatung Mercer wiederholt zur lebenswertesten Stadt der Welt gekürt worden. Ausschlaggebend hierfür sind v.a. die gute Sicherheitslage, das hervorragende öffentliche Nahverkehrsnetz, die Vielfalt an kulturellen Einrichtungen sowie umfangreiche Freizeitmöglichkeiten in der Donaustadt. Im Städteranking der Emerging Trends des PWC/Urban Land Institute 2018 belegt die österreichische Hauptstadt einen Top-Ten-Platz bei den bedeutendsten europäischen Immobilienmärkten. Dies unterstreicht den Stellenwert Wiens für internationale Investoren, wobei deutsche Fonds zu den größten Käufern in 2017 zählten.

Auf dem Wohnimmobilienmarkt entwickelt sich Wien zu einem europäischen Vorreiter mit Alleinstellungscharakter. Die Bevölkerung hat sich seit 2012 um 8,5 Prozent auf knapp 1,89 Millionen Einwohner erhöht. Um das Neubauvolumen auch künftig hoch zu halten und weiter zu steigern, hat die Stadt 2017 die sogenannte Wohnbauoffensive gestartet. Dieses Programm umfasst einen Maßnahmenkatalog, der u.a. zu einer Verschlankung und Beschleunigung von Verfahrensabläufen führen soll. Dabei sollte gemäß des durch BulwienGesa und Standort+Markt veröffentlichten jährlichen mittleren Neubaubedarfs bis 2035 ein Niveau von 13.000 Wohneinheiten nicht unterschritten werden. Durch das o.g. Sofortprogramm soll, abgestimmt auf die tatsächliche Bevölkerungsentwicklung, eine deutliche Steigerung des Neubauvolumens erreicht werden. Dies macht die Stadt auch für internationale Projektentwickler attraktiv. In 2017 lagen die Neubaufertigstellungen mit 8.500 Wohneinheiten noch deutlich unter der angestrebten Zielmarke von 13.000 Wohnungen.

Die hohe Anziehungskraft der Kulturmetropole spiegelt sich in den steigenden Preisen für Eigentumswohnungen wider. Seit 2012 haben sich diese um fast 20 Prozent erhöht und 2017 durchschnittlich 5.000 EUR/m² überschritten. Im Vergleich zu den deutschen Metropolen Berlin, Frankfurt und München ergibt sich preislich jedoch durchaus noch Aufholpotential. Die steigende Entwicklung der privaten Haushalt in Wien übertrifft wie auch die Jahre zuvor die Entwicklung der verfügbaren Wohnungen leicht, weshalb auch künftig eine anhaltende Nachfrage mit steigenden Neubaupreisen auf dem Wohnungseigentumsmarkt zu erwarten ist.

Einwohnerca. 3,58 Mio. (2016)
Bevölkerungsdichteca. 4.015 Einwohner je qkm (2016)
Bevölkerungsentwicklungca. + 7,7 % (2011-2016)
Wohnungsbestandca. 1,94 Mio. (2016); + 2,1 % (2011-2016)
Haushaltsbestandca. 2,06 Mio. (2016); + 6,5 % (2011-2016)
Durchschnittliche Einwohner pro Wohnung
1,8 (2016)
Durchschnittliche Wohnfläche je Einwohner
38,2 qm (2016)
Leerstandsquote1,2 % (2015)
Durchschnittlicher Preis ETW Neubau
ca. 4.750 EUR/qm (2016)
Kaufkraft pro Kopf
19.990 EUR (2016)

Facettenreiche Hauptstadt im stetigen Wandel

Berlin ist politisches und kulturelles Zentrum sowie gleichzeitig mit rund 3,6 Mio. Einwohnern die bevölkerungsreichste und flächengrößte Stadt Deutschlands. Daneben präsentiert sie sich als bedeutender Forschungs- und Bildungsstandort. Gleichzeitig entwickelt sich Berlin auch international als attraktiver Immobilienstandort. Im Städteranking des Urban Land Institute und PWC für 2017 belegt Berlin unter den europäischen Metropolen wiederholt den Spitzenplatz mit besten Investitions- und Entwicklungschancen. Mittlerweile haben die Preise bei Eigentumswohnungen das Niveau von westdeutschen Städten wie Düsseldorf und Köln erreicht bzw. überschritten. Gleichzeitig ist jedoch aus internationaler Perspektive das Preisniveau bei Eigentumswohnungen nach wie vor gering, was den Berliner Wohnungsmarkt insbesondere auch für internationale Investoren weiterhin attraktiv macht.

Die Nachfrageschwerpunkte auf dem Berliner Wohnungsmarkt sind in Bewegung. Deutlich stärker geworden ist der Nachfragedruck in Innenstadtrandlagen und in gut angebundenen Quartieren außerhalb des Zentrums sowie in Richtung der äußeren Stadtbezirke. Die höchsten Preisniveausteigerungen in 2016 waren z. B. in Bezirken wie Spandau oder Reinickendorf zu verzeichnen. Das Neubauvolumen hält nach wie vor nicht mit dem Nachfragewachstum Schritt. Die Wohnungsmarktprognose des Bundesinstitutes für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) geht für Berlin in den nächsten fünf Jahren von einem Neubaubedarf von rund 80.000 Wohnungen und damit von rund 16.000 Wohnungen pro Jahr aus. Dagegen liegen die Wohnungsfertigstellungen bisher weit darunter. Seit 2011 hat sich der Wohnungsbestand um rund 40.000 Wohnungen erhöht. Dem steht im gleichen Zeitraum ein Bevölkerungsanstieg von über 250.000 Einwohnern gegenüber. Im Neubaubereich sind die Preise von Eigentumswohnungen in 2016 um fast 10,5 Prozent gestiegen. Die positive wirtschaftliche Entwicklung der Stadt, gepaart mit dem Zuzug von zahlungskräftigen Wohnungssuchenden sowie internationale Investoren werden die Nachfragesituation in Berlin auch weiter mitbestimmen.

Einwohnerca. 0,73 Mio. (2016)
Bevölkerungsdichteca. 2.938 Einwohner je qkm (2016)
Bevölkerungsentwicklungca. + 9,4 % (2011-2016)
Wohnungsbestandca. 0,38 Mio. (2016); + 4,9 % (2011-2016)
Haushaltsbestandca. 0,41 Mio. (2016); + 10,1 % (2011-2016)
Durchschnittliche Einwohner pro Wohnung
1,9 (2016)
Durchschnittliche Wohnfläche je Einwohner
36,0 qm (2016)
Leerstandsquote0,5 % (2015)
Durchschnittlicher Preis ETW Neubau
ca. 4.840 EUR/qm (2016)
Kaufkraft pro Kopf
25.248 EUR (2016)

Europäisches Bankenzentrum

Frankfurt ist bedeutendes Industrie-, Dienstleistungs- und Messezentrum sowie einer der wichtigsten internationalen Finanzplätze. Die Stadt ist Zentrum des Ballungsraums Frankfurt/Rhein-Main mit über 2,3 Millionen Einwohnern. Die Mainmetropole weist einen weiterhin steigenden jährlichen Bevölkerungszuwachs aus. So ergab sich in den letzten fünf Jahren ein Zuwachs von über 60.000 Einwohnern. In den nächsten Jahren wird mit einem weiteren Anstieg gerechnet. Die Haushaltszahlen haben sich in 2016 ähnlich wie in 2015 entwickelt. Dem gegenüber hat sich die Wohnungsanzahl im abgelaufenen Jahr lediglich um circa ein Prozent erhöht, bei signifikant geringer Leerstandsquote. Obwohl ein Anstieg der Baufertigstellungen mit über 4.500 Wohnungen in 2016 registriert wird, werden unter Berücksichtigung der aktuellen Bevölkerungsentwicklung weiterhin mehr Wohnungen benötigt. Indessen ist auf dem Markt für Eigentumswohnungen ein moderater Anstieg der Marktpreise in 2016 zu verzeichnen. Gleichzeitig lag das Mietpreiswachstum im Neubausegment bei rund 2,5 Prozent in 2016.

Bereits jetzt ist die Mainmetropole eine der führenden deutschen Wirtschaftsstandorte, ein Magnet für Firmen und Arbeitnehmer mit attraktiven Arbeitsmarktbedingungen sowie der höchsten Arbeitsplatzdichte unter deutschen Städten. In den bisherigen Prognosen noch nicht berücksichtigtes Wachstumspotential für Frankfurt liegt in den möglichen positiven Auswirkungen durch Arbeitsplatz- und Firmenverlagerungen vom Finanzplatz London im Zuge des in 2016 beschlossenen Austritts Großbritanniens aus der EU. Hieraus können sich weitere Nachfrage- und Preisentwicklungen für den Wohnungsmarkt ableiten. Im Segment Wohnen ist das Projektentwicklungsvolumen in 2016 auf rund 11 Mrd. EUR gestiegen und es ist von einer fortgesetzt regen Projektentwicklungstätigkeit in der Rhein-Main-Metropole auszugehen.

Einwohnerca. 1,81 Mio. (2016)
Bevölkerungsdichteca. 2.402 Einwohner je qkm (2016)
Bevölkerungsentwicklungca. + 5,6 % (2011-2016)
Wohnungsbestandca. 0,93 Mio. (2016); + 3,7 % (2011-2016)
Haushaltsbestandca. 1,03 Mio. (2016); + 5,9 % (2011-2016)
Durchschnittliche Einwohner pro Wohnung
2,0 (2016)
Durchschnittliche Wohnfläche je Einwohner
36,9 qm (2016)
Leerstandsquote0,6 % (2015)
Durchschnittlicher Preis ETW Neubau
ca. 4.630 EUR/qm (2016)
Kaufkraft pro Kopf
24.023 EUR (2016)

Das Hafentor zur Welt

Die Hansestadt Hamburg ist das verkehrsgeografische Zentrum Norddeutschlands und einer der begehrtesten deutschen Wohn- und Wirtschaftsstandorte. Mit über 1,8 Millionen Einwohnern ist Hamburg die zweitgrößte Stadt Deutschlands. Die Stadt ist einer der wichtigsten Medienstandorte des Landes und mit dem drittgrößten Hafen Europas wird der wichtige Wirtschafts- und Handelsstandort unterstrichen.

Das positive Image der Stadt lässt die Einwohnerzahlen kontinuierlich wachsen. Allein seit 2011 bis Ende 2016 ist ein Bevölkerungsanstieg von 5,6 Prozent und damit von rund 96.000 Einwohnern zu verzeichnen. Die Anzahl der Privathaushalte ist im gleichen Zeitraum um 5,9 Prozent gestiegen, bei geringerem Anstieg der Wohnungszahlen und einer deutlich zu niedrigen Leerstandsquote unter der Ein-Prozent-Marke. Damit herrscht in der Stadt kaum noch marktaktiver Wohnungsleerstand. Zwar lassen die Baugenehmigungszahlen einen Anstieg der zukünftigen Wohnungsfertigstellungen erwarten, jedoch werden die aktuellen Fertigstellungszahlen der herrschenden Nachfrage nicht gerecht.
Auch für die Zukunft bestimmen die positiv prognostizierte Bevölkerungsentwicklung und der einhergehende Anstieg der Privathaushalte, auch unter Berücksichtigung der jüngsten Zuzugsentwicklungen, die Wohnungsnachfrage. Auf dem Markt der Eigentumswohnungen steigen die Preise im Gegensatz zum Mietwohnungsmarkt weiterhin kräftiger. War in 2016 bei den Mietwohnungspreisen im Neubau ein leichter Anstieg von etwa 1,5 Prozent zu beobachten, so stieg der Preis für neue Eigentumswohnungen um durchschnittlich fast sieben Prozent. Nach Preissteigerungen in den letzten drei Jahren von insgesamt nahezu 15 Prozent wird auch in diesem Eigentumssegment mittelfristig mit moderaterem Preiswachstum zu rechnen sein.

Einwohnerca. 1,54 Mio. (2016)
Bevölkerungsdichteca. 4.966 Einwohner je qkm (2016)
Bevölkerungsentwicklungca. + 9,4 % (2011-2016)
Wohnungsbestandca. 0,78 Mio. (2016); + 4,0 % (2011-2016)
Haushaltsbestandca. 0,84 Mio. (2016); + 9,2 % (2011-2016)
Durchschnittliche Einwohner pro Wohnung
2,0 (2016)
Durchschnittliche Wohnfläche je Einwohner
34,7 qm (2016)
Leerstandsquote0,2 % (2015)
Durchschnittlicher Preis ETW Neubau
ca. 7.220 EUR/qm (2016)
Kaufkraft pro Kopf
29.580 EUR (2016)

Mondäne Landesmetropole an den Alpen

Die bayerische Landeshauptstadt ist als Zentrum der Metropolregion München eines der wichtigsten Wirtschafts-, Verkehrs- und Kulturzentren der Bundesrepublik und eine der prosperierendsten Städte Europas. Die Beschäftigtenzahlen steigen kontinuierlich. So spiegelt sich der starke Münchener Arbeitsmarkt in der geringen Arbeitslosenquote von aktuell rund 4,2 Prozent (Stand 12/2016) wider, dem niedrigsten Wert im Vergleich der deutschen Großstädte.

München als drittgrößte Stadt Deutschlands wächst weiter. Die Einwohnerzahl ist allein in 2016 um über 21.000 gestiegen, was einem Jahreszuwachs von rund 1,4 Prozent entspricht. Bis 2035 wird ein weiterer Anstieg der Einwohnerzahl auf rund 1,7 Millionen Einwohner prognostiziert. Zu verdanken hat München den Bevölkerungsboom steigenden Geburtenzahlen sowie der Zuwanderung von gut ausgebildeten und jungen Menschen und Familien aus dem In- und Ausland. Nach der Prognose des Bundesinstitutes für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) wird in den nächsten Jahren von einem zusätzlichen Wohnungsbedarf von jährlich rund 10.000 Wohnungen ausgegangen. Dem stehen stagnierende Baugenehmigungszahlen und zu wenige Wohnungsfertigstellungen bis 2016 gegenüber. In 2016 wurden nur circa 7.800 Wohnungen fertiggestellt. Das verschärft weiterhin die Wohnungsknappheit in der Stadt und begründet die verschwindend geringe Leerstandsquote von marktaktivem Wohnraum. Die begrenzte Verfügbarkeit von Bauflächen im Stadtgebiet führt zum weiteren Überschwappen des angespannten Münchener Wohnungsmarktes auf das Umland. Diese Rahmenbedingungen befördern einen anhaltenden Mietpreisanstieg, der in 2016 bei über 11 Prozent lag. Im Eigentumswohnungsmarkt sind in 2016 die Neubaupreise durchschnittlich um 6,8 Prozent gestiegen. Begünstigt durch die stabile Beschäftigungs- und Kaufkraftentwicklung sowie das ungebrochene Bevölkerungswachstum ist auch für die Zukunft mit einer anhaltend hohen Wohnungsnachfrage zu rechnen.

Den angegebenen Daten zu den Wohnungsmärkten liegen folgende Quellen zugrunde: FERI / JJL / Bulwien Gesa / destatis / BBSR / statistische Landesämter / empirica / GfK