Metropolregion Berlin

Facettenreiche Hauptstadt im stetigen Wandel

Metropolregion Frankfurt am Main

Europäisches Bankenzentrum

Metropolregion Hamburg

Das Hafentor zur Welt

Metropolregion Nürnberg

Verbindung aus Tradition und High-Tech

Metropolregion München

Mondäne Landesmetropole an den Alpen

Metropolregion Düsseldorf

Kosmopolitische Messestadt

Metropolregion Köln

Domstadt am Rhein

Metropolregion Wien

Europäische Kulturmetropole

Unsere Investitionsmärkte

Stabilität durch Konzentration auf Metropolregionen mit langfristig hoher Nachfrage

Für PROJECT ist Immobilienentwicklung nur mit ständiger Präsenz vor Ort und langjähriger Erfahrung in der Region ein dauerhaft stabil zu steuerndes Investitionskonzept. Die PROJECT Immobilien Gruppe wird deshalb in den gemeinsam mit der PROJECT Investment Gruppe festgelegten acht Metropolregionen Berlin, Hamburg, Frankfurt, Nürnberg, München, Düsseldorf, Köln und Wien tätig. Hier kennen die PROJECT-Spezialisten nicht nur den Markt, sondern auch die Qualität und Details der einzelnen Lagen.

Sie verfügen über die entscheidenden Netzwerke – im Einkauf, für Baugenehmigungen, zu Planern, zu Handwerkern und für den Verkauf. Durch die verschiedenen Metropolregionen kann das Kapital der PROJECT Immobilienfonds gewinnbringend investiert werden, auch wenn in einzelnen Regionen ungünstigere Einkaufsbedingungen entstehen.

Anforderungen an von PROJECT definierte Metropolregionen:

  • Die Regionen sind Wachstumszentren mit sehr guten ­Perspektiven   
  • Die Regionen haben eine ausreichende Größe mit einem hohen Potenzial an Käufern für Wohnungen   
  • Die regionalen Charakteristika sind den PROJECT-Spezialisten vor Ort gut bekannt, einschätzbar und vor allem
    proaktiv nutzbar    
  • Die PROJECT Immobilien Gruppe hat in den Regionen langjährige Verbindungen mit hoher Zuverlässigkeit und Kompetenz    
  • Die PROJECT Immobilien Gruppe entwickelt oder besitzt in der Region ein eigenes Verkaufsteam für die Veräußerung der einzelnen Wohnungen an Eigennutzer

In den festgelegten Regionen betreibt die PROJECT Immobilien Gruppe ihr eigenes Research und eigene Marktumfragen.

Entwicklungen und Trends der PROJECT Metropolregionen

Einwohnerca. 3,58 Mio. (2016)
Bevölkerungsdichteca. 4.015 Einwohner je qkm (2016)
Bevölkerungsentwicklungca. + 7,7 % (2011-2016)
Wohnungsbestandca. 1,94 Mio. (2016); + 2,1 % (2011-2016)
Haushaltsbestandca. 2,06 Mio. (2016); + 6,5 % (2011-2016)
Durchschnittliche Einwohner pro Wohnung
1,8 (2016)
Durchschnittliche Wohnfläche je Einwohner
38,2 qm (2016)
Leerstandsquote1,2 % (2015)
Durchschnittlicher Preis ETW Neubau
ca. 4.750 EUR/qm (2016)
Kaufkraft pro Kopf
19.990 EUR (2016)

Facettenreiche Hauptstadt im stetigen Wandel

Berlin ist politisches und kulturelles Zentrum sowie gleichzeitig mit rund 3,6 Mio. Einwohnern die bevölkerungsreichste und flächengrößte Stadt Deutschlands. Daneben präsentiert sie sich als bedeutender Forschungs- und Bildungsstandort. Gleichzeitig entwickelt sich Berlin auch international als attraktiver Immobilienstandort. Im Städteranking des Urban Land Institute und PWC für 2017 belegt Berlin unter den europäischen Metropolen wiederholt den Spitzenplatz mit besten Investitions- und Entwicklungschancen. Mittlerweile haben die Preise bei Eigentumswohnungen das Niveau von westdeutschen Städten wie Düsseldorf und Köln erreicht bzw. überschritten. Gleichzeitig ist jedoch aus internationaler Perspektive das Preisniveau bei Eigentumswohnungen nach wie vor gering, was den Berliner Wohnungsmarkt insbesondere auch für internationale Investoren weiterhin attraktiv macht.

Die Nachfrageschwerpunkte auf dem Berliner Wohnungsmarkt sind in Bewegung. Deutlich stärker geworden ist der Nachfragedruck in Innenstadtrandlagen und in gut angebundenen Quartieren außerhalb des Zentrums sowie in Richtung der äußeren Stadtbezirke. Die höchsten Preisniveausteigerungen in 2016 waren z. B. in Bezirken wie Spandau oder Reinickendorf zu verzeichnen. Das Neubauvolumen hält nach wie vor nicht mit dem Nachfragewachstum Schritt. Die Wohnungsmarktprognose des Bundesinstitutes für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) geht für Berlin in den nächsten fünf Jahren von einem Neubaubedarf von rund 80.000 Wohnungen und damit von rund 16.000 Wohnungen pro Jahr aus. Dagegen liegen die Wohnungsfertigstellungen bisher weit darunter. Seit 2011 hat sich der Wohnungsbestand um rund 40.000 Wohnungen erhöht. Dem steht im gleichen Zeitraum ein Bevölkerungsanstieg von über 250.000 Einwohnern gegenüber. Im Neubaubereich sind die Preise von Eigentumswohnungen in 2016 um fast 10,5 Prozent gestiegen. Die positive wirtschaftliche Entwicklung der Stadt, gepaart mit dem Zuzug von zahlungskräftigen Wohnungssuchenden sowie internationale Investoren werden die Nachfragesituation in Berlin auch weiter mitbestimmen.

Einwohnerca. 0,73 Mio. (2016)
Bevölkerungsdichteca. 2.938 Einwohner je qkm (2016)
Bevölkerungsentwicklungca. + 9,4 % (2011-2016)
Wohnungsbestandca. 0,38 Mio. (2016); + 4,9 % (2011-2016)
Haushaltsbestandca. 0,41 Mio. (2016); + 10,1 % (2011-2016)
Durchschnittliche Einwohner pro Wohnung
1,9 (2016)
Durchschnittliche Wohnfläche je Einwohner
36,0 qm (2016)
Leerstandsquote0,5 % (2015)
Durchschnittlicher Preis ETW Neubau
ca. 4.840 EUR/qm (2016)
Kaufkraft pro Kopf
25.248 EUR (2016)

Europäisches Bankenzentrum

Frankfurt ist bedeutendes Industrie-, Dienstleistungs- und Messezentrum sowie einer der wichtigsten internationalen Finanzplätze. Die Stadt ist Zentrum des Ballungsraums Frankfurt/Rhein-Main mit über 2,3 Millionen Einwohnern. Die Mainmetropole weist einen weiterhin steigenden jährlichen Bevölkerungszuwachs aus. So ergab sich in den letzten fünf Jahren ein Zuwachs von über 60.000 Einwohnern. In den nächsten Jahren wird mit einem weiteren Anstieg gerechnet. Die Haushaltszahlen haben sich in 2016 ähnlich wie in 2015 entwickelt. Dem gegenüber hat sich die Wohnungsanzahl im abgelaufenen Jahr lediglich um circa ein Prozent erhöht, bei signifikant geringer Leerstandsquote. Obwohl ein Anstieg der Baufertigstellungen mit über 4.500 Wohnungen in 2016 registriert wird, werden unter Berücksichtigung der aktuellen Bevölkerungsentwicklung weiterhin mehr Wohnungen benötigt. Indessen ist auf dem Markt für Eigentumswohnungen ein moderater Anstieg der Marktpreise in 2016 zu verzeichnen. Gleichzeitig lag das Mietpreiswachstum im Neubausegment bei rund 2,5 Prozent in 2016.

Bereits jetzt ist die Mainmetropole eine der führenden deutschen Wirtschaftsstandorte, ein Magnet für Firmen und Arbeitnehmer mit attraktiven Arbeitsmarktbedingungen sowie der höchsten Arbeitsplatzdichte unter deutschen Städten. In den bisherigen Prognosen noch nicht berücksichtigtes Wachstumspotential für Frankfurt liegt in den möglichen positiven Auswirkungen durch Arbeitsplatz- und Firmenverlagerungen vom Finanzplatz London im Zuge des in 2016 beschlossenen Austritts Großbritanniens aus der EU. Hieraus können sich weitere Nachfrage- und Preisentwicklungen für den Wohnungsmarkt ableiten. Im Segment Wohnen ist das Projektentwicklungsvolumen in 2016 auf rund 11 Mrd. EUR gestiegen und es ist von einer fortgesetzt regen Projektentwicklungstätigkeit in der Rhein-Main-Metropole auszugehen.

Einwohnerca. 1,81 Mio. (2016)
Bevölkerungsdichteca. 2.402 Einwohner je qkm (2016)
Bevölkerungsentwicklungca. + 5,6 % (2011-2016)
Wohnungsbestandca. 0,93 Mio. (2016); + 3,7 % (2011-2016)
Haushaltsbestandca. 1,03 Mio. (2016); + 5,9 % (2011-2016)
Durchschnittliche Einwohner pro Wohnung
2,0 (2016)
Durchschnittliche Wohnfläche je Einwohner
36,9 qm (2016)
Leerstandsquote0,6 % (2015)
Durchschnittlicher Preis ETW Neubau
ca. 4.630 EUR/qm (2016)
Kaufkraft pro Kopf
24.023 EUR (2016)

Das Hafentor zur Welt

Die Hansestadt Hamburg ist das verkehrsgeografische Zentrum Norddeutschlands und einer der begehrtesten deutschen Wohn- und Wirtschaftsstandorte. Mit über 1,8 Millionen Einwohnern ist Hamburg die zweitgrößte Stadt Deutschlands. Die Stadt ist einer der wichtigsten Medienstandorte des Landes und mit dem drittgrößten Hafen Europas wird der wichtige Wirtschafts- und Handelsstandort unterstrichen.

Das positive Image der Stadt lässt die Einwohnerzahlen kontinuierlich wachsen. Allein seit 2011 bis Ende 2016 ist ein Bevölkerungsanstieg von 5,6 Prozent und damit von rund 96.000 Einwohnern zu verzeichnen. Die Anzahl der Privathaushalte ist im gleichen Zeitraum um 5,9 Prozent gestiegen, bei geringerem Anstieg der Wohnungszahlen und einer deutlich zu niedrigen Leerstandsquote unter der Ein-Prozent-Marke. Damit herrscht in der Stadt kaum noch marktaktiver Wohnungsleerstand. Zwar lassen die Baugenehmigungszahlen einen Anstieg der zukünftigen Wohnungsfertigstellungen erwarten, jedoch werden die aktuellen Fertigstellungszahlen der herrschenden Nachfrage nicht gerecht.
Auch für die Zukunft bestimmen die positiv prognostizierte Bevölkerungsentwicklung und der einhergehende Anstieg der Privathaushalte, auch unter Berücksichtigung der jüngsten Zuzugsentwicklungen, die Wohnungsnachfrage. Auf dem Markt der Eigentumswohnungen steigen die Preise im Gegensatz zum Mietwohnungsmarkt weiterhin kräftiger. War in 2016 bei den Mietwohnungspreisen im Neubau ein leichter Anstieg von etwa 1,5 Prozent zu beobachten, so stieg der Preis für neue Eigentumswohnungen um durchschnittlich fast sieben Prozent. Nach Preissteigerungen in den letzten drei Jahren von insgesamt nahezu 15 Prozent wird auch in diesem Eigentumssegment mittelfristig mit moderaterem Preiswachstum zu rechnen sein.

Einwohnerca. 0,51 Mio. (2016)
Bevölkerungsdichteca. 2.750 Einwohner je qkm (2016)
Bevölkerungsentwicklungca. + 4,6 % (2011-2016)
Wohnungsbestandca. 0,27 Mio. (2016); + 2,8 % (2011-2016)
Haushaltsbestandca. 0,27 Mio. (2016); + 5,4 % (2011-2016)
Durchschnittliche Einwohner pro Wohnung
1,9 (2016)
Durchschnittliche Wohnfläche je Einwohner
40,0 qm (2016)
Leerstandsquote1,0 % (2015)
Durchschnittlicher Preis ETW Neubau
ca. 3.900 EUR/qm (2016)
Kaufkraft pro Kopf
22.754 EUR (2016)

Verbindung aus Tradition und High-Tech

Nürnberg bildet mit seinen beiden direkten Nachbarstädten Fürth und Erlangen das Zentrum der größten Wirtschaftsregion Nordbayerns und zählt zu den demografischen und ökonomischen Wachstumsregionen in Deutschland. Die Stadt weist in 2016 eine leicht steigende Bevölkerungsentwicklung von 0,5 Prozent auf. Für die Zukunft wird mit einer weiterhin positiven Wachstumsbilanz gerechnet. Attraktive Arbeitsbedingungen und die ausgezeichnete Lebensqualität begünstigen den Zuzug in die Stadt und die Region.

Diese Rahmenbedingungen führen zu einer starken Nachfrage auf dem Nürnberger Wohnungsmarkt, die durch das bestehende Angebot nicht gedeckt ist. Der zusätzliche Neubaubedarf an Wohnungen für Nürnberg liegt nach aktueller Prognose der Stadt Nürnberg bis 2030 bei jährlich rund 2.400 Wohnungen. Demgegenüber sind in den vergangenen Jahren deutlich weniger Wohnungen tatsächlich realisiert worden. Nach dem Tiefpunkt in 2010 mit rund 1.000 Wohnungen lag das Fertigstellungsvolumen in 2016 bei gerade 1.900 neuen Wohnungen. Dies führte bereits in der Vergangenheit zu deutlich steigenden Miet- und Kaufpreisen. Seit dem letzten Jahr sind die Wohnungsmieten um insgesamt über 11 Prozent gestiegen. Einen kräftigen Anstieg verzeichneten auch die allgemeinen Preise für Eigentumswohnungen. Im Neubausegment sind seit 2011 ebenfalls deutliche Preissteigerungen von über 44 Prozent zu beobachten. Neben den steigenden Bevölkerungszahlen setzt sich auch der Trend zu kleineren Haushaltsgrößen fort, was zugleich einen Anstieg an benötigtem Wohnraum mit sich bringt. Seit 2012 betragen die Ein-Personen-Haushalte mehr als 50 Prozent, gemessen am Gesamthaushaltsbestand von Nürnberg. Die Wohnungsnachfrage wird neben Eigennutzern auch von Kapitalanlegern in Nürnberg bestimmt, die die Wertstabilität und gute Vermietbarkeit am Standort schätzen. Hieraus ergeben sich weiterhin positive Entwicklungspotentiale am Nürnberger Wohnimmobilienmarkt.

Einwohnerca. 1,54 Mio. (2016)
Bevölkerungsdichteca. 4.966 Einwohner je qkm (2016)
Bevölkerungsentwicklungca. + 9,4 % (2011-2016)
Wohnungsbestandca. 0,78 Mio. (2016); + 4,0 % (2011-2016)
Haushaltsbestandca. 0,84 Mio. (2016); + 9,2 % (2011-2016)
Durchschnittliche Einwohner pro Wohnung
2,0 (2016)
Durchschnittliche Wohnfläche je Einwohner
34,7 qm (2016)
Leerstandsquote0,2 % (2015)
Durchschnittlicher Preis ETW Neubau
ca. 7.220 EUR/qm (2016)
Kaufkraft pro Kopf
29.580 EUR (2016)

Mondäne Landesmetropole an den Alpen

Die bayerische Landeshauptstadt ist als Zentrum der Metropolregion München eines der wichtigsten Wirtschafts-, Verkehrs- und Kulturzentren der Bundesrepublik und eine der prosperierendsten Städte Europas. Die Beschäftigtenzahlen steigen kontinuierlich. So spiegelt sich der starke Münchener Arbeitsmarkt in der geringen Arbeitslosenquote von aktuell rund 4,2 Prozent (Stand 12/2016) wider, dem niedrigsten Wert im Vergleich der deutschen Großstädte.

München als drittgrößte Stadt Deutschlands wächst weiter. Die Einwohnerzahl ist allein in 2016 um über 21.000 gestiegen, was einem Jahreszuwachs von rund 1,4 Prozent entspricht. Bis 2035 wird ein weiterer Anstieg der Einwohnerzahl auf rund 1,7 Millionen Einwohner prognostiziert. Zu verdanken hat München den Bevölkerungsboom steigenden Geburtenzahlen sowie der Zuwanderung von gut ausgebildeten und jungen Menschen und Familien aus dem In- und Ausland. Nach der Prognose des Bundesinstitutes für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) wird in den nächsten Jahren von einem zusätzlichen Wohnungsbedarf von jährlich rund 10.000 Wohnungen ausgegangen. Dem stehen stagnierende Baugenehmigungszahlen und zu wenige Wohnungsfertigstellungen bis 2016 gegenüber. In 2016 wurden nur circa 7.800 Wohnungen fertiggestellt. Das verschärft weiterhin die Wohnungsknappheit in der Stadt und begründet die verschwindend geringe Leerstandsquote von marktaktivem Wohnraum. Die begrenzte Verfügbarkeit von Bauflächen im Stadtgebiet führt zum weiteren Überschwappen des angespannten Münchener Wohnungsmarktes auf das Umland. Diese Rahmenbedingungen befördern einen anhaltenden Mietpreisanstieg, der in 2016 bei über 11 Prozent lag. Im Eigentumswohnungsmarkt sind in 2016 die Neubaupreise durchschnittlich um 6,8 Prozent gestiegen. Begünstigt durch die stabile Beschäftigungs- und Kaufkraftentwicklung sowie das ungebrochene Bevölkerungswachstum ist auch für die Zukunft mit einer anhaltend hohen Wohnungsnachfrage zu rechnen.

Einwohnerca. 0,62 Mio. (2016)
Bevölkerungsdichteca. 2.848 Einwohner je qkm (2016)
Bevölkerungsentwicklungca. + 4,8 % (2011-2016)
Wohnungsbestandca. 0,33 Mio. (2016); + 2,2 % (2011-2016)
Haushaltsbestandca. 0,33 Mio. (2016); + 4,0 % (2011-2016)
Durchschnittliche Einwohner pro Wohnung
1,9 (2016)
Durchschnittliche Wohnfläche je Einwohner
39,0 qm (2016)
Leerstandsquote1,5 % (2015)
Durchschnittlicher Preis ETW Neubau
ca. 4.680 EUR/qm (2016)
Kaufkraft pro Kopf
26.102 EUR (2016)

Kosmopolitische Messestadt

Die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt ist die zweitgrößte Stadt des Bundeslandes und als Bestandteil der Metropolregion Rhein-Ruhr einer der bedeutendsten nationalen Wirtschaftsstandorte. Auch international besitzt Düsseldorf eine entsprechende Reputation und ist als Messestandort mit einer Vielzahl an internationalen Leitmessen sowie als Sitz namhafter Hochschulen bekannt. Das günstige Standortklima ist prädestiniert für Unternehmensgründungen und Direktinvestitionen aus dem In- und Ausland. Namhafte Firmenniederlassungen und etablierte Start-up-Unternehmen begründen eine attraktive Arbeitsmarktsituation. Für die Stadt wird eine weiterhin positive Bevölkerungsentwicklung prognostiziert. Da es sich beim Einwohnerzuwachs u. a. um Bildungszuwanderungen von Menschen zwischen 18 und 30 Jahren handelt und die demografische Entwicklung eine anteilige Erhöhung von älteren Haushaltstypen und Alleinstehenden voraussieht, wird auch zukünftig eine erhöhte Wohnungsnachfrage von Ein- bis Zwei-Personen-Haushalten erwartet.

Die Anzahl der Wohnungsbaufertigstellungen hat sich seit dem Tiefpunkt in 2011 wieder deutlich erhöht und lag in 2016 bei rund 1.700 Wohnungen. Unter Berücksichtigung des aus der Vergangenheit resultierenden Nachholbedarfes im Wohnungsneubau ist eine gleichbleibend hohe Neubautätigkeit auch für die kommenden Jahre notwendig. Daher ist weiterhin mit einem angespannten Wohnungsmarkt mit tendenziell zu wenig fertiggestellten Wohnungen zu rechnen. Vor allem der kontinuierlich steigende Bedarf an neuen Wohnungen, insbesondere im Einzugsgebiet um Düsseldorf, begründet den nach wie vor anhaltenden Nachfrageüberhang.Die Kaufpreise für Neubau-Eigentumswohnungen verzeichnen positive Zuwachsraten (rund 4,3 Prozent in 2016) und es wird eine weiterhin stabile Entwicklung in diesem Segment erwartet. In Verbindung mit der überdurchschnittlich hohen Kaufkraft in Düsseldorf (GfK-Kaufkraftindex 119,3 für 2016, bei Index Deutschland = 100) und der steigenden Nachfrageentwicklung ergeben sich für die kommenden Jahre gute Investitionsmöglichkeiten.

Einwohnerca. 1,08 Mio. (2016)
Bevölkerungsdichteca. 2.672 Einwohner je qkm (2016)
Bevölkerungsentwicklungca. + 4,4 % (2011-2016)
Wohnungsbestandca. 0,54 Mio. (2016); + 2,6 % (2011-2016)
Haushaltsbestandca. 0,58 Mio. (2016); + 5,6 % (2011-2016)
Durchschnittliche Einwohner pro Wohnung
2,0 (2016)
Durchschnittliche Wohnfläche je Einwohner
36,6 qm (2016)
Leerstandsquote1,1 % (2015)
Durchschnittlicher Preis ETW Neubau
ca. 4.450 EUR/qm (2016)
Kaufkraft pro Kopf
23.739 EUR (2016)

Domstadt am Rhein

Die am Rhein gelegene Großstadt zählt zu den bevölkerungsreichsten Städten Deutschlands und hat national wie international ihren Stellenwert als Kultur- und Wirtschaftszentrum nachhaltig etabliert. Jährlich zieht sie zahlreiche Besucher aus aller Welt an. Köln ist größter Bildungs- und Forschungsstandort in der Metropolregion Rhein-Ruhr und stellt sich daneben als einer der wichtigsten deutschen Medienstandorte dar. Die Kölner Bevölkerungsentwicklung verläuft positiv. Allein in 2016 hat sich die Einwohnerzahl um rund 1,2 Prozent erhöht. Bis zum Jahr 2020 wird mit einem Zuwachs der Einwohnerzahlen auf über 1,1 Mio. gerechnet. Neben der Zuwanderung hat die demografische Entwicklung entscheidenden Einfluss auf die Wohnungsmarktnachfrage. Die zunehmende Anzahl an älteren Haushalten und die erhöhte Anzahl an Singlehaushalten führen zu einer steigenden Wohnflächennutzung je Einwohner und damit zu einem erhöhten Wohnraumbedarf. Bereits jetzt sind über 50 Prozent der Haushalte in Köln Ein-Personen-Haushalte, mit anhaltender Tendenz.

Die in Köln fertiggestellten Neubauwohnungen zeigen eine steigende Entwicklungstendenz mit fast 3.700 Fertigstellungen in 2016. Dennoch bleibt die Fertigstellungsquote hinter dem prognostizierten Bedarf durch das BBSR von circa 4.700 Wohnungen in 2016 deutlich zurück. Vor dem Hintergrund der Bevölkerungszuwächse in 2016 nimmt auch der Nachfragedruck auf dem Wohnungsmarkt weiter zu. Die steigende Nachfrage gepaart mit steigenden Einkommen und das zu geringe Neubauvolumen schlagen sich im Preisniveau am Wohnungsmarkt nieder. Seit 2011 sind die Mietpreise in der Stadt um fast 30 Prozent gestiegen, was einem durchschnittlichen Wachstum von fünf Prozent pro Jahr entspricht. Nach den hohen Preisaufschlägen der letzten Jahre im Neubausegment für Eigentumswohnungen und der etwas gemäßigteren Preisentwicklung in 2015 sind die Verkaufspreise in 2016 wieder deutlich um knapp 13 Prozent angestiegen. Unter Berücksichtigung der Markt- und Standortsituation präsentiert sich die Domstadt damit weiterhin als attraktiver Investitionsplatz im Wohnimmobilienbereich.

Einwohnerca. 1,87 Mio. (2016)
Bevölkerungsdichteca. 4.502 Einwohner je qkm (2016)
Bevölkerungsentwicklungca. + 8,8 % (2011-2016)
Wohnungsbestandca. 1,0 Mio. (2016); + 2,9 % (2011-2016)
Haushaltsbestandca. 0,93 Mio. (2016); + 6,2 % (2011-2016)
Durchschnittliche Einwohner pro Wohnung
1,9 (2016)
Durchschnittliche Wohnfläche je Einwohner
36,3 qm (2016)
Leerstandsquote3,0 % (2015)
Durchschnittlicher Preis ETW Neubau
ca. 4.871 EUR/qm (2016)
Kaufkraft pro Kopf
22.469 EUR (2016)

Europäische Kulturmetropole

Die Hauptstadt Österreichs ist die einwohnerstärkste und gleichzeitig flächengrößte Stadt des Landes. Sie bindet in ihrem Ballungsraum nahezu ein Viertel der österreichischen Gesamtbevölkerung. Die Bedeutung als wirtschaftliches und kulturelles Zentrum von internationalem Rang wird sich auch im Hinblick auf das prognostizierte Bevölkerungswachstum zunehmend verstärken. Allein in den letzten zwei Jahren wuchs die Bevölkerung um rund 70.500 Einwohner (+ 3,9 Prozent) und bis 2030 wird mit mehr als zwei Millionen Einwohnern gerechnet. Vor allem für jüngere Menschen wird die Stadt immer attraktiver. Diese Entwicklung resultiert unter anderem aus der hohen Lebensqualität des Wohnstandortes Wien und den hervorragenden wirtschaftlichen Möglichkeiten, die sich der zunehmend jüngeren Bevölkerung dort bieten.

Mit der wachsenden Einwohnerzahl geht auch eine nachhaltige Veränderung der Art der Wohnungsnachfrage einher. In Wien ist derzeit ein hoher Anteil an Ein-Personen-Haushalten von 46 Prozent im Verhältnis zu den Mehrpersonenhaushalten zu beobachten. Dieser Trend verschärft die Wohnraumsituation Wiens noch, was sich nicht zuletzt in den Preisanstiegen am freien Wohnungsmarkt niederschlägt. Dem gegenüber steht eine steigende Zahl an Baufertigstellungen, welche jedoch nicht ausreichen, um den Nachfrageüberhang an Wohneigentum zu befriedigen. So wurden in 2016 rund 6.900 Wohnungen fertiggestellt, denen im gleichen Jahr ein Zuwachs von rund 27.700 Einwohnern gegenüberstand. Wie auch in anderen Großstädten nimmt im Ballungsraum Wien der Grad der Verstädterung zu und die Einkommen steigen, so dass der Wunsch nach entsprechendem Wohneigentum langfristig verstärkt wird. Dem in Wien traditionell vorhandenen sozial geförderten Wohnungsbau steht ein deutlich wachsender Anteil im frei finanzierten Wohnungsbau gegenüber, auf den immer mehr Menschen bei der Suche nach neuwertigem Wohnraum ausweichen. Die positiven Marktentwicklungen sowie das prosperierende Umfeld sorgen damit für attraktive Chancen im Immobilienentwicklungsbereich.

Den angegebenen Daten zu den Wohnungsmärkten liegen folgende Quellen zugrunde: FERI/JJL/Bulwien Gesa/destatis/BBSR/statistische Landesämter/empirica/GfK