Metropolregion Berlin

Facettenreiche Hauptstadt im stetigen Wandel

Metropolregion Frankfurt am Main

Europäisches Bankenzentrum

Metropolregion Hamburg

Das Hafentor zur Welt

Metropolregion Nürnberg

Verbindung aus Tradition und High-Tech

Metropolregion München

Mondäne Landesmetropole an den Alpen

Metropolregion Düsseldorf

Kosmopolitische Messestadt

Metropolregion Köln

Domstadt am Rhein

Metropolregion Wien

Europäische Kulturmetropole

Unsere Investitionsmärkte

Stabilität durch Konzentration auf Metropolregionen mit langfristig hoher Nachfrage

Für PROJECT ist Immobilienentwicklung nur mit ständiger Präsenz vor Ort und langjähriger Erfahrung in der Region ein dauerhaft stabil zu steuerndes Investitionskonzept. Die PROJECT Immobilien Gruppe wird deshalb in den gemeinsam mit der PROJECT Investment Gruppe festgelegten acht Metropolregionen Berlin, Hamburg, Frankfurt, Nürnberg, München, Düsseldorf, Köln und Wien tätig. Hier kennen die PROJECT-Spezialisten nicht nur den Markt, sondern auch die Qualität und Details der einzelnen Lagen.

Sie verfügen über die entscheidenden Netzwerke – im Einkauf, für Baugenehmigungen, zu Planern, zu Handwerkern und für den Verkauf. Durch die verschiedenen Metropolregionen kann das Kapital der PROJECT Immobilienfonds gewinnbringend investiert werden, auch wenn in einzelnen Regionen ungünstigere Einkaufsbedingungen entstehen.

Anforderungen an von PROJECT definierte Metropolregionen:

  • Die Regionen sind Wachstumszentren mit sehr guten ­Perspektiven
  • Die Regionen haben eine ausreichende Größe mit einem hohen Potenzial an Käufern für Wohnungen
  • Die regionalen Charakteristika sind den PROJECT-Spezialisten vor Ort gut bekannt, einschätzbar und vor allem
    proaktiv nutzbar
  • Die PROJECT Immobilien Gruppe hat in den Regionen langjährige Verbindungen mit hoher Zuverlässigkeit und Kompetenz
  • Die PROJECT Immobilien Gruppe entwickelt oder besitzt in der Region ein eigenes Verkaufsteam für die Veräußerung der einzelnen Wohnungen an Eigennutzer

In den festgelegten Regionen betreibt die PROJECT Immobilien Gruppe ihr eigenes Research und eigene Marktumfragen.

Entwicklungen und Trends der PROJECT Metropolregionen

Einwohnerca. 3,61 Mio. (2017)
Bevölkerungsdichteca. 4.052 Einwohner je qkm (2017)
Bevölkerungsentwicklungca. + 7,1 % (2012-2017)
Wohnungsbestandca. 1,96 Mio. (2017); + 2,8 % (2012-2017)
Haushaltsbestandca. 2,20 Mio. (2017); + 7,3 % (2012-2017)
Durchschnittliche Einwohner pro Wohnung
1,8 (2017)
Durchschnittliche Wohnfläche je Einwohner
38,2 qm (2017)
Leerstandsquote1,1 % (2016)
Durchschnittlicher Preis ETW Neubau
5.310 EUR/qm (2017)
Kaufkraft pro Kopf
20.390 EUR (2017)

Pulsierende Spreemetropole

Berlin, Deutschlands Hauptstadt und eine der angesagtesten europäischen Metropolen, weist auch 2017 eine seit Jahren anhaltende Dynamik bei der demographischen und wirtschaftlichen Entwicklung auf. Der positive Trend für Bevölkerung, Wirtschaftsleistung und Immobilienprojektentwicklungen setzt sich auch in 2018 fort. Gemäß Projektentwicklerstudie der BulwienGesa 2017 für die deutschen A-Städte bleibt Berlin mit einem Zuwachs von ca. 622.000 m² Transaktionsvolumen im Vergleich zum Vorjahr Spitzenreiter am deutschen Projektentwicklungsmarkt und ist damit für in- und ausländische Investoren weiterhin ein hochinteressanter Anlagestandort. Darüber hinaus belegt die deutsche Hauptstadt zum vierten Mal in Folge den Spitzenplatz im Städteranking der Emerging Trends von PWC/Urban Land Institute 2018. Damit behauptet die Stadt einmal mehr ihre Dominanz auf dem europäischen Immobilienmarkt bei Immobilieninvestitionen und -entwicklung.

Auf dem Berliner Wohnungsmarkt setzte sich 2017 der anhaltende Miet- und Preisanstieg fort. Das fehlende Angebot an Wohnungen offenbart sich bereits durch die geringe Wohnungsbestandsentwicklung in den letzten fünf Jahren in Höhe von 2,8 Prozent, der eine überproportional gestiegene Anzahl an Haushalten in Höhe von 7,3 Prozent im gleichen Zeitraum gegenübersteht. Durch die Nachfrage Besserverdienender aus Politik und Wirtschaft haben sich die Nachfrageschwerpunkte auf hochwertige Objekte in guten bis sehr guten Wohnlagen verschoben. Innerstädtische Szene-Viertel erfreuen sich weiterhin anhaltender Beliebtheit. Und auch für neue Eigentumswohnungen in Randlagen werden kaum noch Preise unter 4.000 €/m² erhoben. Das höchste Wachstum bei den Neubaupreisentwicklungen lässt sich u.a. in Treptow-Köpenick beobachten. Im südöstlich vom Stadtzentrum gelegenen Bezirk war im Neubausegment ein Anstieg von über 30 Prozent auf durchschnittlich 4.350 EUR/m² im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen.

Berlin pulsiert und wächst stetig. Jährlich erhöht sich im Schnitt die Bevölkerung um rund 45.000 Einwohner. Sinkende Arbeitslosenzahlen, steigende Kaufkraft sowie anhaltend hohe Projektentwicklungsvolumina im Wohnungsneubausegment bei kontinuierlich hinter dem Bedarf liegenden Baufertigstellungen bestimmen auch weiterhin die Nachfragesituation in der Spreemetropole.

Einwohner0,74 Mio. (2017)
Bevölkerungsdichte2.985 Einwohner je qkm (2017)
Bevölkerungsentwicklung+ 9,2 % (2012-2017)
Wohnungsbestand0,39 Mio. (2017); + 5,5 % (2012-2017)
Haushaltsbestand0,41 Mio. (2017); + 8,5 % (2012-2017)
Durchschnittliche Einwohner pro Wohnung
1,9 (2017)
Durchschnittliche Wohnfläche je Einwohner
35,8 qm (2017)
Leerstandsquote0,5 % (2016)
Durchschnittlicher Preis ETW Neubau
5.770 EUR/qm (2017)
Kaufkraft pro Kopf
25.532 EUR (2017)

Europäisches Bankenzentrum

Frankfurt am Main ist bedeutendes Industrie-, Dienstleistungs- und Messezentrum sowie einer der wichtigsten internationalen Finanzplätze. Die Stadt im Zentrum des Ballungsraums Rhein/ Main kann für 2017, wie auch die Jahre zuvor, auf einen anhaltenden Einwohneranstieg sowie eine rege Bautätigkeit zurückblicken.

Unverändert übertrifft die Einwohnerentwicklung den Zuwachs des Wohnungsbestandes weit. Von Ende 2012 bis Ende 2017 standen 62.400 neuen Einwohnern bzw. 32.400 neuen Privathaushalten lediglich 20.000 zusätzliche Wohnungen gegenüber.

Ein weiterer Wachstumsimpuls wird mit dem EU-Austritt Großbritanniens prognostiziert, wenn voraussichtlich tausende Bankmitarbeiter von der Themse an den Main ziehen. Neben der Deutschen Bank, die gleich mehrere tausend Stellen an die hessische Finanzmetropole verlegen will, prognostizieren Finanzkreise, dass auch andere international tätige Großbanken zusätzliche Mitarbeiter in Frankfurt - noch voraussichtlich in der zweiten Hälfte des Jahres 2018 - zu beschäftigen beabsichtigen. Nach der Standortinitiative Frankfurt Main Finance ist in den nächsten fünf Jahren am Main mit 10.000 neuen Beschäftigten im Bankensektor zu rechnen. Die Helaba geht sogar davon aus, dass bis 2020 ein Beschäftigungsanstieg von 3 Prozent auf 65.000 Mitarbeiter in der Frankfurter Bankenwelt erfolgen wird, der durch den Wohnungsmarkt nicht abgefedert werden kann. Nach der Wohnungsbedarfsprognose des Instituts der Deutschen Wirtschaft weist Frankfurt bis 2020 einen jährlichen Neubaubedarf von durchschnittlich über 7.800 Wohnungen auf. In 2017 wurden jedoch nur 4.200 Wohneinheiten neu errichtet. Der Preis für Neubau-Eigentumswohnungen ist indes von 4.840 EUR/m² im 2. Halbjahr 2016 auf 5.770 EUR/m² im 2. Halbjahr 2017, deutlich über 19 Prozent angestiegen.

Auch künftig wird aufgrund fehlender Bauflächen das Neubauniveau von 7.800 Wohnungen bei weitem nicht erreicht werden, was zu einem unverändert attraktiven Umfeld für die Entwicklung von neuem Wohnraum führt.

Einwohner1,83 Mio. (2017)
Bevölkerungsdichte2.424 Einwohner je qkm (2017)
Bevölkerungsentwicklung+ 5,6 % (2012-2017)
Wohnungsbestand0,94 Mio. (2017); + 4,0 % (2012-2017)
Haushaltsbestand1,05 Mio. (2017); + 7,0 % (2012-2017)
Durchschnittliche Einwohner pro Wohnung
2,0 (2017)
Durchschnittliche Wohnfläche je Einwohner
36,8 qm (2017)
Leerstandsquote0,6 % (2016)
Durchschnittlicher Preis ETW Neubau
4.670 EUR/qm (2017)
Kaufkraft pro Kopf
24.330 EUR (2017)

Das Hafentor zur Welt

Die Hansestadt Hamburg, mit über 1,8 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Deutschlands, ist das verkehrsgeografische Zentrum Norddeutschlands und einer der begehrtesten deutschen Wohn- und Wirtschaftsstandorte. Der Stellenwert als einer der wichtigsten Medienstandorte des Landes und dem drittgrößten Hafen Europas unterstreicht den wichtigen Wirtschafts- und Handelsstandort.

Wie in den Jahren zuvor trifft in Hamburg auch 2017 eine starke Nachfrage auf ein zu geringes Angebot. Die Baufertigstellungen in 2017 konnten etwa nur die Hälfte des aktuellen jährlichen Neubaubedarfes decken. Darüber hinaus ist der aus den vorangegangenen Jahren bestehende Wohnungsbedarf ebenfalls noch lange nicht befriedigt, denn in den vorherigen Jahrgängen hinkten bereits die Baufertigstellungen dem Wohnungsbedarf hinterher. Auch am wachsenden Haushaltsbestand und der Entwicklung der Preise für Neubaueigentumswohnungen ist die angespannte Situation am Hamburger Immobilienmarkt zu spüren. Innerhalb von 2012 bis 2017 hat sich der Haushaltsbestand um 7 Prozent erhöht, wohingegen sich der Wohnungsbestand im selben Betrachtungszeitraum nur um 4 Prozent erhöht hat. Die Preise für Neubaueigentumswohnungen sind in Hamburg zwar durchschnittlich nur um rund 1 Prozent im Vergleich zu 2016 gestiegen, jedoch gibt es deutliche lageabhängige Schwankungen. So sind im Bezirk Bergedorf beispielsweise die Preise überdurchschnittlich um 6 Prozent gestiegen. Die Stadt reagiert seit 2016 auf diese Entwicklung und hat für 2018 in Zuge eines kooperativen Planungsprozesses unter Einbindung von Behörden, Experten und Verbänden einen Masterplan für den neuen Stadtteil Oberbillwerder im Bezirk Bergedorf angekündigt. Dort sollen bis zu 8.000 neue Wohnungen entstehen. Darüber hinaus plant die Stadt im Bezirk Mitte ebenfalls ein neues Quartier mit einer hafentypischen Mischnutzung und etwa 3.000 zusätzlichen Wohneinheiten. Diese grundsätzlich positiven stadtentwicklungstechnischen Ansätze befördern die Attraktivität für Wohnbauentwicklungen am Hamburger Standort auch für die Zukunft.

Einwohner0,51 Mio. (2017)
Bevölkerungsdichte2.760 Einwohner je qkm (2017)
Bevölkerungsentwicklung+ 3,9 % (2012-2017)
Wohnungsbestand0,28 Mio. (2017); + 3,1 % (2012-2017)
Haushaltsbestand0,28 Mio. (2017); + 5,8 % (2012-2017)
Durchschnittliche Einwohner pro Wohnung
1,9 (2017)
Durchschnittliche Wohnfläche je Einwohner
40,1 qm (2017)
Leerstandsquote1,0 % (2016)
Durchschnittlicher Preis ETW Neubau
4.400 EUR/qm (2017)
Kaufkraft pro Kopf
23.131 EUR (2017)

Mittelfränkische Kulturperle

Nürnberg bildet mit seinen beiden Nachbarstädten Fürth und Erlangen das Zentrum der größten Wirtschaftsregion Nordbayerns und zählt zu den demografischen und ökonomischen Wachstumsregionen in Deutschland. Die Bevölkerungszahlen steigen kontinuierlich um knapp 1 % jährlich an und die Region boomt.

Nürnberg und die gesamte Metropolregion bestechen durch die große Wirtschaftskraft bei gleichzeitig hoher Lebensqualität. Mittelfranken ist ein Wachstumsmotor, der durch seinen innovativen Mittelstand geprägt ist. Dieser Umstand führt zu einem attraktiven Arbeitsmarkt und in den letzten Jahren zu einer starken Nachfrage nach Wohnimmobilien. Diese Entwicklung geht insbesondere mit einem Anstieg der Preise im Neubausegment einher. Im Schnitt sind diese in 2017 auf 4.400 EUR/m² angestiegen, was einer Entwicklung von knapp 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Auch die Baufertigstellungen sind zwar in 2017 mit 1.400 fertig gestellten Wohnungen deutlich niedriger als der Bedarf nach den Neubaubedarfsprognosen des Instituts der Deutschen Wirtschaft. Bei dieser Betrachtung bleibt darüber hinaus auch noch völlig außer Acht, dass in den vergangenen Jahren bereits zu wenig gebaut wurde und damit noch zusätzlicher Aufholbedarf bei den Neubaufertigstellungen vorherrscht. Deutlich wird dies auch in der Entwicklung des Wohnungsbestandes, der hinter dem Haushaltsbestandswachstum liegt.

Um dem wachsenden Bedarf an Wohnraum gerecht zu werden, hat die Stadt das Sonderprogramm Wohnungsbau ins Leben gerufen. Dadurch sollen innerstädtische Flächen schneller entwicklungsfähig gemacht werden. Ein Beispiel für solch eine Fläche ist das Areal Lichtenreuth, welches die Stadt gemeinsam mit Grundstückseigentümern entwickelt und wo für mehrere tausend Einwohner Wohnungen entstehen sollen.

Einwohner1,53 Mio. (2017)
Bevölkerungsdichte4.912 Einwohner je qkm (2017)
Bevölkerungsentwicklung+ 6,0 % (2012-2017)
Wohnungsbestand0,79 Mio. (2017); + 3,8 % (2012-2017)
Haushaltsbestand0,85 Mio. (2017); + 7,3 % (2012-2017)
Durchschnittliche Einwohner pro Wohnung
1,9 (2017)
Durchschnittliche Wohnfläche je Einwohner
35,4 qm (2017)
Leerstandsquote0,2 % (2016)
Durchschnittlicher Preis ETW Neubau
7.540 EUR/qm (2017)
Kaufkraft pro Kopf
30.136 EUR (2017)

Mondäne Landesmetropole an den Alpen

Die bayerische Landeshauptstadt ist als Zentrum der Metropolregion München eines der wichtigsten Wirtschafts-, Verkehrs- und Kulturzentren der Bundesrepublik und eine der prosperierensten und lebenswertesten Städte Europas. Die Beschäftigtenzahlen steigen kontinuierlich und die Arbeitslosenzahlen sind seit Jahren rückläufig.

Münchens Wohnungsmarkt ist durch ein starkes Wachstum der Bevölkerung sowie einer steigenden Bautätigkeit, die aber weit hinter dem aktuellen Bedarf zurückbleibt, gekennzeichnet. In 2017 konnten fast 8.300 Wohneinheiten fertiggestellt werden. Jedoch werden in München jährlich bis 2020 rund 17.200 neue Wohnungen benötigt. Das bedeutet allein für das Jahr 2017 eine offene Lücke im Wohnungsneubau von etwa 8.900 Wohnungen. Trotz des hohen Nachholbedarfs an neuer Wohraumschaffung, der sich schon seit einigen Jahren in der Isarmetropole vergrößert, sind die befürchteten negativen Effekte hinsichtlich einer einknickenden Attraktivität der Stadt bisher ausgeblieben. Dies täuscht nicht über das hohe Preisniveau bei Eigentumswohnungen, das relativ geringe Angebot und eine rege Nachfrage nach Neubauwohnungen hinweg. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die Preise für Neubauwohnungen wieder um über 4 Prozent auf 7.540 EUR/qm erhöht. Auch weiterhin ist für München mit einem begrenzten Angebot an Neubauwohnungen zu rechnen. Da in München der Wohnraum knapp ist, sind bereits seit einigen Jahren Ausweicheffekte in Umlandgemeinden um München herum feststellbar. Dabei ist zu beobachten, dass die Preise für Eigentumswohnungen im Umland in den vergangenen fünf Jahren rascher gestiegen sind als in München selbst. Allein im Halbjahresvergleich sind in Erding die Preise von Frühjahr 2017 bis Herbst 2017 um 11 Prozent gestiegen. In Dachau waren es im selben Zeitraum 8,3 Prozent. Erding und Dachau zählen zu den Landkreisen mit den stärksten Bevölkerungszuwächsen in den vergangenen fünf Jahren in Bayern. Bis 2036 ist mit einem weiteren starken Bevölkerungszuwachs für die beide genannte Landkreise zu rechnen.

Neben München werden sich auch die Umlandgemeinden verstärkt als Ventillösungen für Wohnungssuchende etablieren und als weitere attraktive Investmentstandorte verstärkt in den Fokus von Investoren kommen.

Einwohner0,64 Mio. (2017)
Bevölkerungsdichte2.641 Einwohner je qkm (2017)
Bevölkerungsentwicklung+ 5,0 % (2012-2017)
Wohnungsbestand0,34 Mio. (2017); + 2,8 % (2012-2017)
Haushaltsbestand0,33 Mio. (2017); + 4,5 % (2012-2017)
Durchschnittliche Einwohner pro Wohnung
1,9 (2017)
Durchschnittliche Wohnfläche je Einwohner
37,7 qm (2017)
Leerstandsquote1,5 % (2016)
Durchschnittlicher Preis ETW Neubau5.040 EUR/qm (2017)
Kaufkraft pro Kopf
26.401 EUR (2017)

Kosmopolitische Messestadt

Die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt ist die zweitgrößte Stadt des Bundeslandes und als Bestandteil der Metropolregion Rhein-Ruhr einer der bedeutendsten nationalen Wirtschaftsstandorte. Auch international besitzt Düsseldorf eine entsprechende Reputation und ist als Messestandort mit einer Vielzahl an internationalen Leitmessen sowie als Sitz namhafter Hochschulen bekannt. Das günstige Standortklima ist prädestiniert für Unternehmensneugründungen und Direktinvestitionen aus dem In- und Ausland. Namhafte Firmenniederlassungen und etablierte Start-up-Unternehmen begründen eine attraktive Arbeitsmarktsituation. Für die Stadt wird eine weiterhin positive Bevölkerungsentwicklung prognostiziert.

Die Anzahl der Wohnungsbaufertigstellungen lag in 2017 bei rund 2.100 Wohnungen und damit sogar bei einem etwas niedrigeren Niveau als noch 2016. Unter zusätzlicher Berücksichtigung des aus der Vergangenheit resultierenden Nachholbedarfes im Wohnungsneubau und der Wohnungsbedarfsprognose des IW Köln bis 2020 ist eine deutlich höhere jährliche Neubautätigkeit von mindestens 3.900 Wohnungen zur Bedarfsdeckung notwendig. Damit steht ebenfalls das Stadtplanungsamt vor der Herausforderung, Baulandreserven zu mobilisieren. Hierfür sind vor allem Alternativen wie die Umnutzung von gewerblich genutzten Flächen zu Wohnungsflächen, Nachverdichtung und der Ausbau des Bestandes im Fokus. Standen in der Vergangenheit eher Top-Lagen an erster Stelle, so findet nun wieder eine breitere Streuung des Wohnungsneubaus in Düsseldorf statt. Dennoch ist weiterhin mit einem angespannten Wohnungsmarkt mit tendenziell zu wenig fertiggestellten Wohnungen zu rechnen. Vor allem der kontinuierlich steigende Bedarf an neuen Wohnungen, insbesondere im Einzugsgebiet um Düsseldorf, begründet den nach wie vor anhaltenden Nachfrageüberhang.

Die Kaufpreise für Neubau-Eigentumswohnungen verzeichnen deutliche Zuwachsraten (rund 7,7 % in 2017) und es wird eine weiterhin stabile Entwicklung in diesem Segment erwartet. In Verbindung mit der überdurchschnittlich hohen Kaufkraft in Düsseldorf und der steigenden Nachfrageentwicklung ergeben sich für die kommenden Jahre gute Investitionsmöglichkeiten.

Einwohner1,09 Mio. (2017)
Bevölkerungsdichte2.679 Einwohner je qkm (2017)
Bevölkerungsentwicklung+ 3,9 % (2012-2017)
Wohnungsbestand0,55 Mio. (2017); + 2,7 % (2012-2017)
Haushaltsbestand0,60 Mio. (2017); + 5,9 % (2012-2017)
Durchschnittliche Einwohner pro Wohnung
2,0 (2017)
Durchschnittliche Wohnfläche je Einwohner
36,7 qm (2017)
Leerstandsquote1,0 % (2016)
Durchschnittlicher Preis ETW Neubau
4.770 EUR/qm (2017)
Kaufkraft pro Kopf
24.042 EUR (2017)

Domstadt am Rhein

Die am Rhein gelegene Großstadt zählt zu den bevölkerungsreichsten Städten Deutschlands und genießt national wie international einen hohen Stellenwert als Kultur- und Wirtschaftszentrum. Jährlich zieht sie zahlreiche Besucher aus aller Welt an. Köln ist größter Bildungs- und Forschungsstandort in der Metropolregion und stellt sich daneben als einer der wichtigsten deutschen Medienstandorte dar. Die Kölner Bevölkerungsentwicklung verläuft weiter positiv. Auch in 2017 hat sich die Einwohnerzahl gegenüber dem Vorjahr leicht erhöht. Bis zum Jahr 2020 wird mit einem weiteren Zuwachs der Einwohnerzahlen auf deutlich über 1,1 Mio. gerechnet. Neben der Zuwanderung hat die demografische Entwicklung entscheidenden Einfluss auf die Wohnungsmarktnachfrage. Die zunehmende Anzahl an älteren Haushalten und die erhöhte Anzahl an Singlehaushalten führen zu einer steigenden Wohnflächennutzung je Einwohner und damit zu einem erhöhten Wohnraumbedarf. 50 Prozent der Haushalte in Köln sind Ein-Personen-Haushalte, mit anhaltend steigender Tendenz.

In Köln wurden 2017 über 2.100 Wohnungen neu fertiggestellt. Dennoch bleibt die Fertigstellungsquote deutlich hinter dem vom Institut der deutschen Wirtschaft prognostizierten Bedarf von fast 8.000 Wohnungen für 2017 zurück. Vor dem Hintergrund der Bevölkerungszuwächse der vergangenen Jahre nimmt der Nachfragedruck auf dem Wohnungsmarkt weiter zu. Der anhaltend hohe Bedarf nach Neubauwohnungen, gepaart mit steigenden Einkommen und dem zu geringen Neubauvolumen schlägt sich im Preisniveau am Wohnungsmarkt nieder. Seit Ende 2012 sind die Mietpreise in der Stadt um fast 24 Prozent gestiegen, was einem durchschnittlichen Wachstum von über 4 Prozent pro Jahr entspricht. Nach den hohen Preisaufschlägen der letzten Jahre im Neubausegment für Eigentumswohnungen und der etwas gemäßigteren Preisentwicklung in 2015 sind die Verkaufspreise auch in 2017 wieder deutlich um über 7 Prozent gegenüber dem Vorjahr angestiegen. Unter Berücksichtigung der Markt- und Standortsituation präsentiert sich die Domstadt damit weiterhin als attraktiver Investitionsplatz im Wohnimmobilienbereich.

Einwohner1,89 Mio. (2017)
Bevölkerungsdichte4.553 Einwohner je qkm (2017)
Bevölkerungsentwicklung+ 8,5 % (2012-2017)
Wohnungsbestand1,0 Mio. (2017); + 3,0 % (2012-2017)
Haushaltsbestand0,94 Mio. (2017); + 6,2 % (2012-2017)
Durchschnittliche Einwohner pro Wohnung
1,9 (2017)
Durchschnittliche Wohnfläche je Einwohner
36,1 qm (2017)
Leerstandsquote2,5 % (2016)
Durchschnittlicher Preis ETW Neubau
5.060 EUR/qm (2017)
Kaufkraft pro Kopf
22.478 EUR (2017)

Europäische Kulturmetropole

Die österreichische Hauptstadt ist 2018 durch die renommierte Unternehmensberatung Mercer wiederholt zur lebenswertesten Stadt der Welt gekürt worden. Ausschlaggebend hierfür sind v.a. die gute Sicherheitslage, das hervorragende öffentliche Nahverkehrsnetz, die Vielfalt an kulturellen Einrichtungen sowie umfangreiche Freizeitmöglichkeiten in der Donaustadt. Im Städteranking der Emerging Trends des PWC/Urban Land Institute 2018 belegt die österreichische Hauptstadt einen Top-Ten-Platz bei den bedeutendsten europäischen Immobilienmärkten. Dies unterstreicht den Stellenwert Wiens für internationale Investoren, wobei deutsche Fonds zu den größten Käufern in 2017 zählten.

Auf dem Wohnimmobilienmarkt entwickelt sich Wien zu einem europäischen Vorreiter mit Alleinstellungscharakter. Die Bevölkerung hat sich seit 2012 um 8,5 Prozent auf knapp 1,89 Millionen Einwohner erhöht. Um das Neubauvolumen auch künftig hoch zu halten und weiter zu steigern, hat die Stadt 2017 die sogenannte Wohnbauoffensive gestartet. Dieses Programm umfasst einen Maßnahmenkatalog, der u.a. zu einer Verschlankung und Beschleunigung von Verfahrensabläufen führen soll. Dabei sollte gemäß des durch BulwienGesa und Standort+Markt veröffentlichten jährlichen mittleren Neubaubedarfs bis 2035 ein Niveau von 13.000 Wohneinheiten nicht unterschritten werden. Durch das o.g. Sofortprogramm soll, abgestimmt auf die tatsächliche Bevölkerungsentwicklung, eine deutliche Steigerung des Neubauvolumens erreicht werden. Dies macht die Stadt auch für internationale Projektentwickler attraktiv. In 2017 lagen die Neubaufertigstellungen mit 8.500 Wohneinheiten noch deutlich unter der angestrebten Zielmarke von 13.000 Wohnungen.

Die hohe Anziehungskraft der Kulturmetropole spiegelt sich in den steigenden Preisen für Eigentumswohnungen wider. Seit 2012 haben sich diese um fast 20 Prozent erhöht und 2017 durchschnittlich 5.000 EUR/m² überschritten. Im Vergleich zu den deutschen Metropolen Berlin, Frankfurt und München ergibt sich preislich jedoch durchaus noch Aufholpotential. Die steigende Entwicklung der privaten Haushalt in Wien übertrifft wie auch die Jahre zuvor die Entwicklung der verfügbaren Wohnungen leicht, weshalb auch künftig eine anhaltende Nachfrage mit steigenden Neubaupreisen auf dem Wohnungseigentumsmarkt zu erwarten ist.

Den angegebenen Daten zu den Wohnungsmärkten liegen folgende Quellen zugrunde: FERI/JJL/Bulwien Gesa/destatis/BBSR/statistische Landesämter/empirica/GfK