Metropolregion Berlin

Facettenreiche Hauptstadt im stetigen Wandel

Metropolregion Frankfurt am Main

Europäisches Bankenzentrum

Metropolregion Hamburg

Das Hafentor zur Welt

Metropolregion Nürnberg

Verbindung aus Tradition und High-Tech

Metropolregion München

Mondäne Landesmetropole an den Alpen

Metropolregion Düsseldorf

Kosmopolitische Messestadt

Metropolregion Köln

Domstadt am Rhein

Metropolregion Wien

Europäische Kulturmetropole

Unsere Investitionsmärkte

Stabilität durch Konzentration auf Metropolregionen mit langfristig hoher Nachfrage

Für PROJECT ist Immobilienentwicklung nur mit ständiger Präsenz vor Ort und langjähriger Erfahrung in der Region ein dauerhaft stabil zu steuerndes Investitionskonzept. Die PROJECT Immobilien Gruppe wird deshalb in den gemeinsam mit der PROJECT Investment Gruppe festgelegten Metropolregionen Berlin, Hamburg, München, Nürnberg, Rheinland, Rhein-Main und Wien tätig. Hier kennen die PROJECT-Spezialisten nicht nur den Markt, sondern auch die Qualität und Details der einzelnen Lagen. 
 

Sie verfügen über die entscheidenden Netzwerke – im Einkauf, für Baugenehmigungen, zu Planern, zu Handwerkern und für den Verkauf. Durch die verschiedenen Metropolregionen kann das Kapital der PROJECT Immobilienfonds gewinnbringend investiert werden, auch wenn in einzelnen Regionen ungünstigere Einkaufsbedingungen entstehen.

Anforderungen an von PROJECT definierte Metropolregionen:

  • Die Regionen sind Wachstumszentren mit sehr guten ­Perspektiven
  • Die Regionen haben eine ausreichende Größe mit einem hohen Potenzial an Käufern für Wohnungen
  • Die regionalen Charakteristika sind den PROJECT-Spezialisten vor Ort gut bekannt, einschätzbar und vor allem
    proaktiv nutzbar
  • Die PROJECT Immobilien Gruppe hat in den Regionen langjährige Verbindungen mit hoher Zuverlässigkeit und Kompetenz
  • Die PROJECT Immobilien Gruppe entwickelt oder besitzt in der Region ein eigenes Verkaufsteam für die Veräußerung der einzelnen Wohnungen an Eigennutzer

In den festgelegten Regionen betreibt die PROJECT Immobilien Gruppe ihr eigenes Research und eigene Marktumfragen.

Entwicklungen und Trends der PROJECT Metropolregionen

 

Einwohnerca. 3,64 Mio. (2018)
Bevölkerungsdichteca. 4.078 Einwohner je qkm (2018)
Bevölkerungsentwicklungca. + 6,5 % (2013–2018)
Wohnungsbestandca. 1,97 Mio. (2018); + 3,3 % (2013–2018)
Haushaltsbestandca. 2,13 Mio. (2018); + 6,8 % (2013–2018)
Durchschnittliche Einwohner pro Wohnung1,8 (2018)
Durchschnittliche Wohnfläche je Einwohner38,2 qm (2018)
Leerstandsquote0,9 % (2017)
Durchschnittlicher Preis ETW Neubau5.960 EUR/qm (2018)
Kaufkraft pro Kopf21.033 EUR (2018)

Pulsierende Spreemetropole

Berlin, Deutschlands Hauptstadt und eine der angesagtesten europäischen Metropolen wies auch 2018 eine seit Jahren anhaltende Dynamik bei der demographischen und wirtschaftlichen Entwicklung auf. Der positive Trend für Bevölkerung, Wirtschaftsleistung und Immobilienprojektentwicklungen setzte sich auch 2019 fort. Berlin ist für in- und ausländische Investoren weiterhin ein hochinteressanter Anlagestandort. Darüber hinaus belegt die deutsche Hauptstadt den zweiten Platz im Städteranking der Emerging Trends von PWC/Urban Land Institute 2019. Damit behauptet die Stadt weiterhin ihre Dominanz auf dem europäischen Immobilienmarkt bei Immobilieninvestitionen und -entwicklung.

Auf dem Berliner Wohnungsmarkt setzte sich 2018 der anhaltende Miet- und Preisanstieg fort. Das fehlende Angebot an Wohnungen offenbart sich bereits durch die geringe Wohnungsbestandsentwicklung in den letzten fünf Jahren in Höhe von 3,3 Prozent, der eine überproportional gestiegene Anzahl an Haushalten in Höhe von 6,8 Prozent im gleichen Zeitraum gegenübersteht. Nach wie vor zählt Berlin zu den deutschen Großstädten mit der stärksten Dynamik am Markt für Eigentumswohnungen. Insbesondere in zuvor relativ günstigen Stadtrandlagen waren Kaufpreisanstiege im zweiten Halbjahr 2018 und ersten Halbjahr 2019 zu beobachten.

Berlin pulsiert und wächst stetig. 2018 erhöhte sich die Bevölkerung um rund 31.000 Einwohner. Sinkende Arbeitslosenzahlen, steigende Kaufkraft sowie anhaltend hohe Projektentwicklungsvolumina im Wohnungsneubausegment bei kontinuierlich hinter dem Bedarf liegenden Baufertigstellungen bestimmen auch weiterhin die Nachfragesituation in der Spreemetropole.

Einwohner0,75 Mio. (2018) 
 
Bevölkerungsdichte3.012 Einwohner je qkm (2018)
 
Bevölkerungsentwicklung+ 7,9 % (2013–2018)
 
Wohnungsbestand0,39 Mio. (2018); + 5,9 % (2013–2018)
 
Haushaltsbestand0,42 Mio. (2018); + 8,3 % (2013–2018)
 
Durchschnittliche Einwohner pro Wohnung
 
1,9 (2018)
 
Durchschnittliche Wohnfläche je Einwohner
 
35,9 qm (2018)
 
Leerstandsquote0,4 % (2017)
 
Durchschnittlicher Preis ETW Neubau
 
6.670 EUR/qm (2018)
 
Kaufkraft pro Kopf
 
26.265 EUR (2018)
 

Europäisches Bankenzentrum

Frankfurt am Main ist bedeutendes Industrie-, Dienstleistungs- und Messezentrum sowie einer der wichtigsten internationalen Finanzplätze. Die Stadt im Zentrum des Ballungsraums Rhein/Main kann für 2018, wie auch die Jahre zuvor, auf einen anhaltenden Einwohneranstieg sowie eine rege Bautätigkeit zurückblicken.

Unverändert übertrifft die Einwohnerentwicklung den Zuwachs des Wohnungsbestandes weit. Von Ende 2013 bis Ende 2018 standen 54.600 neuen Einwohnern bzw. 31.900 neuen Privathaushalten lediglich 21.700 zusätzliche neue Wohnungen gegenüber.

Ein weiterer Wachstumsimpuls wird mit dem EU-Austritt Großbritanniens prognostiziert, wenn voraussichtlich tausende Bankmitarbeiter von der Themse an den Main ziehen. Neben der Deutschen Bank beabsichtigen auch andere international tätige Großbanken weitere zusätzliche Mitarbeiter in Frankfurt  zu beschäftigen. Nach der Standortinitiative Frankfurt Main Finance ist in den nächsten Jahren am Main mit 10.000 neuen Beschäftigten im Bankensektor zu rechnen. Die Helaba geht sogar davon aus, dass seit 2018 bis 2020 ein Beschäftigungsanstieg von 3 Prozent auf 65.000 Mitarbeiter in der Frankfurter Bankenwelt erfolgen wird, der durch den Wohnungsmarkt nicht ohne Weiteres abgefedert werden kann. Nach der Wohnungsbedarfsprognose des Instituts der Deutschen Wirtschaft weist Frankfurt bis 2020 einen jährlichen Neubaubedarf von durchschnittlich über 7.800 Wohnungen auf. In 2018 wurden jedoch nur rund 3.000 Wohneinheiten neu errichtet. Der durchschnittliche Preis für Neubau-Eigentumswohnungen ist indes von 5.770 EUR/m² in 2017 auf 6.670 EUR/m² in 2018 mit über 15 Prozent deutlich angestiegen.

Auch künftig wird aufgrund fehlender Bauflächen das erforderliche Neubauniveau von 7.800 Wohnungen jährlich bei weitem nicht erreicht werden, was zu einem unverändert attraktiven Umfeld für die Entwicklung von neuem Wohnraum führt.

Einwohner1,84 Mio. (2018) 
 
Bevölkerungsdichte2.438 Einwohner je qkm (2018)
 
Bevölkerungsentwicklung+ 5,4 % (2013–2018)
 
Wohnungsbestand0,94 Mio. (2018); + 4,1 % (2013–2018)
 
Haushaltsbestand1,07 Mio. (2018); + 6,9 % (2013–2018)
 
Durchschnittliche Einwohner pro Wohnung
 
2,0 (2018)
 
Durchschnittliche Wohnfläche je Einwohner
 
36,9 qm (2018)
 
Leerstandsquote0,5 % (2017)
 
Durchschnittlicher Preis ETW Neubau
 
4.950 EUR/qm (2018)
 
Kaufkraft pro Kopf
 
24.242 EUR (2018)
 

Das Hafentor zur Welt

Die Hansestadt Hamburg, mit über 1,8 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Deutschlands, ist das verkehrsgeografische Zentrum Norddeutschlands und einer der begehrtesten deutschen Wohn- und Wirtschaftsstandorte. Der Stellenwert als einer der wichtigsten Medienstandorte des Landes und dem drittgrößten Hafen Europas unterstreicht den wichtigen Wirtschafts- und Handelsstandort.

Wie in den Jahren zuvor traf in Hamburg auch 2018 eine starke Nachfrage auf ein zu geringes Angebot. Die Baufertigstellungen in 2018 konnten etwa nur die Hälfte des aktuellen jährlichen Neubaubedarfes decken. Darüber hinaus ist der aus den vorangegangenen Jahren bestehende Wohnungsbedarf ebenfalls noch lange nicht befriedigt, denn in den vorherigen Jahrgängen hinkten bereits die Baufertigstellungen dem Wohnungsbedarf hinterher. Auch am wachsenden Haushaltsbestand und der Entwicklung der Preise für Neubaueigentumswohnungen ist die angespannte Situation am Hamburger Immobilienmarkt zu spüren. Innerhalb von 2013 bis 2018 hat sich der Haushaltsbestand um knapp 7 Prozent erhöht, wohingegen sich der Wohnungsbestand im selben Betrachtungszeitraum nur um 4 Prozent erhöht hat. Die Preise für Neubaueigentumswohnungen sind in Hamburg um durchschnittlich 6 Prozent in 2018 gestiegen. Die Stadt reagiert seit 2016 auf diese Entwicklung und hat im Februar 2019 in Zuge eines kooperativen Planungsprozesses unter Einbindung von Behörden, Experten und Verbänden einen Masterplan für den neuen Stadtteil Oberbillwerder im Bezirk Bergedorf beschlossen. Dort sollen circa 7.000 neue Wohnungen entstehen. Darüber hinaus plant die Stadt im Bezirk Mitte ebenfalls ein neues Quartier mit einer hafentypischen Mischnutzung und etwa 3.000 zusätzlichen Wohneinheiten. Diese positiven stadtentwicklungstechnischen Ansätze befördern die Attraktivität für Wohnbauentwicklungen am Hamburger Standort auch für die Zukunft.

Einwohner0,52 Mio. (2018) 
 
Bevölkerungsdichte2.781 Einwohner je qkm (2018)
 
Bevölkerungsentwicklung+ 3,9 % (2013–2018)
 
Wohnungsbestand0,28 Mio. (2018); + 2,8 % (2013–2018)
 
Haushaltsbestand0,29 Mio. (2018); + 5,0 % (2013–2018)
 
Durchschnittliche Einwohner pro Wohnung
 
1,9 (2018)
 
Durchschnittliche Wohnfläche je Einwohner
 
40,2 qm (2018)
 
Leerstandsquote1,0 % (2017)
 
Durchschnittlicher Preis ETW Neubau
 
3.900–5.600 EUR/qm (2018)
 
Kaufkraft pro Kopf
 
23.881 EUR (2018)
 

Mittelfränkische Kulturperle

Nürnberg bildet mit seinen beiden Nachbarstädten Fürth und Erlangen das Zentrum der größten Wirtschaftsregion Nordbayerns und zählt zu den demografischen und ökonomischen Wachstumsregionen in Deutschland. Die Bevölkerungszahlen steigen kontinuierlich um knapp 1 % jährlich und die Region boomt.

Nürnberg und die gesamte Metropolregion bestechen durch die große Wirtschaftskraft bei gleichzeitig hoher Lebensqualität. Mittelfranken ist ein Wachstumsmotor, der durch seinen innovativen Mittelstand geprägt ist. Dieser Umstand führt zu einem attraktiven Arbeitsmarkt und in den letzten Jahren zu einer starken Nachfrage nach Wohnimmobilien. Diese Entwicklung geht insbesondere mit einem anhaltend hohem Niveau der Preise im Neubausegment einher. Im Schnitt lagen diese in 2018 in einer Range von 3.900–5.600 EUR/m². Auch die Baufertigstellungen sind zwar, wie z.B. in 2018 mit 1.160 fertig gestellten Wohnungen, deutlich niedriger als der Bedarf nach den Neubaubedarfsprognosen des Instituts der Deutschen Wirtschaft. Bei dieser Betrachtung bleibt darüber hinaus  völlig außer Acht, dass in den vergangenen Jahren bereits zu wenig gebaut wurde und damit noch zusätzlicher Aufholbedarf bei den Neubaufertigstellungen vorherrscht. Deutlich wird dies auch in der Entwicklung des Wohnungsbestandes, der hinter dem fast doppelt so hohem Haushaltsbestandswachstum zurückliegt.

Um dem wachsenden Bedarf an Wohnraum gerecht zu werden, hat die Stadt das Sonderprogramm Wohnungsbau ins Leben gerufen. Dadurch sollen innerstädtische Flächen schneller entwicklungsfähig gemacht werden. Dadurch sollen Flächen für bis zu 1.800 neue Wohnungen entstehen.

Einwohner1,54 Mio. (2018) 
 
Bevölkerungsdichte4.963 Einwohner je qkm (2018)
 
Bevölkerungsentwicklung+ 5,3 % (2013–2018)
 
Wohnungsbestand0,80 Mio. (2018); + 3,8 % (2013–2018)
 
Haushaltsbestand0,86 Mio. (2018); + 7,2 % (2013–2018)
 
Durchschnittliche Einwohner pro Wohnung
 
1,9 (2018)
 
Durchschnittliche Wohnfläche je Einwohner
 
35,3 qm (2018)
 
Leerstandsquote0,2 % (2017)
 
Durchschnittlicher Preis ETW Neubau
 
7.570 EUR/qm (2018)
 
Kaufkraft pro Kopf
 
30.998 EUR (2018)
 

Mondäne Landesmetropole an den Alpen

Die bayerische Landeshauptstadt ist als Zentrum der Metropolregion München eines der wichtigsten Wirtschafts-, Verkehrs- und Kulturzentren der Bundesrepublik und eine der prosperierensten und lebenswertesten Städte Europas. Die Beschäftigtenzahlen steigen kontinuierlich und die Arbeitslosenzahlen sind seit Jahren rückläufig.

Münchens Wohnungsmarkt ist durch ein starkes Wachstum der Bevölkerung sowie einer steigenden Bautätigkeit, die aber hinter dem aktuellen Bedarf zurückbleibt, gekennzeichnet. In 2018 konnten etwa 12.600 Wohneinheiten fertiggestellt werden. Jedoch werden in München jährlich bis 2020 rund 17.200 neue Wohnungen benötigt. Das bedeutet allein für das Jahr 2018 eine offene Lücke im Wohnungsneubau von etwa 4.600 Wohnungen. Trotz des hohen Nachholbedarfs an neuem Wohnraum, der sich schon seit einigen Jahren in der Isarmetropole vergrößert, sind die befürchteten negativen Effekte hinsichtlich einer einknickenden Attraktivität der Stadt bisher ausgeblieben. Dies täuscht nicht über das hohe Preisniveau bei Eigentumswohnungen, das relativ geringe Angebot und eine rege Nachfrage nach Neubauwohnungen hinweg. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die Preise für Neubauwohnungen auf einem konstant hohen Niveau von durchschnittlich 7.570 EUR/m² gehalten. Auch weiterhin ist für München mit einem begrenzten Angebot an Neubauwohnungen zu rechnen. Da in München der Wohnraum knapp ist, sind bereits seit einigen Jahren Ausweicheffekte in Umlandgemeinden um München herum feststellbar.

Neben München werden sich auch die Umlandgemeinden verstärkt als Ventillösungen für Wohnungssuchende etablieren und als weitere attraktive Investmentstandorte verstärkt in den Fokus von Investoren rücken.

Einwohner0,64 Mio. (2018) 
 
Bevölkerungsdichte2.954 Einwohner je qkm (2018)
 
Bevölkerungsentwicklung+ 4,7 % (2013–2018)
 
Wohnungsbestand0,34 Mio. (2018); + 2,9 % (2013–2018)
 
Haushaltsbestand0,34 Mio. (2018); + 4,2 % (2013–2018)
 
Durchschnittliche Einwohner pro Wohnung
 
1,9 (2018)
 
Durchschnittliche Wohnfläche je Einwohner
 
38,1 qm (2018)
 
Leerstandsquote1,4 % (2017)
 
Durchschnittlicher Preis ETW Neubau5.870 EUR/qm (2018)
 
Kaufkraft pro Kopf
 
27.067 EUR (2018)
 

Kosmopolitische Messestadt

Die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt ist die zweitgrößte Stadt des Bundeslandes und als Bestandteil der Metropolregion Rhein-Ruhr einer der bedeutendsten nationalen Wirtschaftsstandorte. Auch international besitzt Düsseldorf eine entsprechende Reputation und ist als Messestandort mit einer Vielzahl an internationalen Leitmessen sowie als Sitz namhafter Hochschulen bekannt. Das günstige Standortklima ist prädestiniert für Unternehmensneugründungen und Direktinvestitionen aus dem In- und Ausland. Namhafte Firmenniederlassungen und etablierte Start-up-Unternehmen begründen eine attraktive Arbeitsmarktsituation. Für die Stadt wird eine weiterhin positive Bevölkerungsentwicklung prognostiziert.

Die Entwicklung der Einwohnerzahlen und des Wohnungsbestandes klaffen weiterhin auseinander. Die Anzahl der Wohnungsbaufertigstellungen lag in 2018 bei rund 2.000 Wohnungen und damit sogar noch unter dem Vorjahresniveau. Dagegen ist unter zusätzlicher Berücksichtigung des aus der Vergangenheit resultierenden Nachholbedarfes im Wohnungsneubau und der Wohnungsbedarfsprognose des IW Köln bis 2020 eine deutlich höhere jährliche Neubautätigkeit von mindestens 3.900 Wohnungen zur Bedarfsdeckung notwendig.

Die Kaufpreise für Neubau-Eigentumswohnungen verzeichnen deutliche Zuwachsraten und es wird eine weiterhin stabile Entwicklung in diesem Segment erwartet. In Verbindung mit der überdurchschnittlich hohen Kaufkraft in Düsseldorf und der steigenden Nachfrageentwicklung ergeben sich für die kommenden Jahre gute Investitionsmöglichkeiten.

Einwohner1,09 Mio. (2018) 
 
Bevölkerungsdichte2.692 Einwohner je qkm (2018)
 
Bevölkerungsentwicklung+ 4,4 % (2013–2018)
 
Wohnungsbestand0,55 Mio. (2018); + 2,87 % (2013–2018)
 
Haushaltsbestand0,60 Mio. (2018); + 6,4 % (2013–2018)
 
Durchschnittliche Einwohner pro Wohnung
 
2,0 (2018)
 
Durchschnittliche Wohnfläche je Einwohner
 
36,8 qm (2018)
 
Leerstandsquote1,0 % (2017)
 
Durchschnittlicher Preis ETW Neubau
 
4.770 EUR/qm (2018)
 
Kaufkraft pro Kopf
 
24.498 EUR (2018)
 

Domstadt am Rhein

Die am Rhein gelegene Großstadt zählt zu den bevölkerungsreichsten Städten Deutschlands und genießt national wie international einen hohen Stellenwert als Kultur- und Wirtschaftszentrum. Jährlich zieht sie zahlreiche Besucher aus aller Welt an. Köln ist größter Bildungs- und Forschungsstandort in der Metropolregion und stellt sich daneben als einer der wichtigsten deutschen Medienstandorte dar. Die Kölner Bevölkerungsentwicklung verläuft weiter positiv. Auch in 2018 hat sich die Einwohnerzahl gegenüber dem Vorjahr leicht erhöht. In den nächsten Jahren wird mit einem weiteren Zuwachs der Einwohnerzahlen auf deutlich über 1,1 Mio. gerechnet.

In Köln wurden 2018 über 3.900 Wohnungen neu fertiggestellt. Dennoch bleibt die Fertigstellungsquote deutlich hinter dem vom Institut der deutschen Wirtschaft prognostizierten Bedarf von fast 8.000 Wohnungen für 2018 zurück. Vor dem Hintergrund der Bevölkerungszuwächse der vergangenen Jahre nimmt der Nachfragedruck auf dem Wohnungsmarkt weiter zu. Der anhaltend hohe Bedarf nach Neubauwohnungen, gepaart mit steigenden Einkommen und dem zu geringen Neubauvolumen schlägt sich im Preisniveau am Wohnungsmarkt nieder. Seit Ende 2013 sind die Mietpreise in der Stadt um 25 Prozent gestiegen, was einem durchschnittlichen Wachstum von über 4 Prozent pro Jahr entspricht. Nach den hohen Preisaufschlägen der letzten Jahre im Neubausegment für Eigentumswohnungen halten sich die Preise im Neubausegment auf einem konstant hohem Niveau. Unter Berücksichtigung der Markt- und Standortsituation präsentiert sich die Domstadt damit weiterhin als attraktiver Investitionsplatz im Wohnimmobilienbereich.

Einwohner1,90 Mio. (2018) 
 
Bevölkerungsdichte4.575 Einwohner je qkm (2018)
 
Bevölkerungsentwicklung+ 7,4 % (2013–2018)
 
Wohnungsbestand1,0 Mio. (2018); + 3,0 % (2013–2018)
 
Haushaltsbestand0,94 Mio. (2018); + 6,0 % (2013–2018)
 
Durchschnittliche Einwohner pro Wohnung
 
1,9 (2018)
 
Durchschnittliche Wohnfläche je Einwohner
 
36,1 qm (2018)
 
Leerstandsquote2,5 % (2017)
 
Durchschnittlicher Preis ETW Neubau
 
5.406 EUR/qm (2018)
 
Kaufkraft pro Kopf
 
22.817 EUR (2018)
 

Europäische Kulturmetropole

Die österreichische Hauptstadt ist 2019 durch die renommierte Unternehmensberatung Mercer wiederholt zur lebenswertesten Stadt der Welt gekürt worden. Ausschlaggebend hierfür sind v.a. die gute Sicherheitslage, das hervorragende öffentliche Nahverkehrsnetz, die Vielfalt an kulturellen Einrichtungen sowie umfangreiche Freizeitmöglichkeiten in der Donaustadt. Im Städteranking der Emerging Trends des PWC/Urban Land Institute 2018 belegt die österreichische Hauptstadt einen Top-Ten-Platz bei den bedeutendsten europäischen Immobilienmärkten. Dies unterstreicht den Stellenwert Wiens für internationale Investoren, wobei deutsche Fonds in 2018 rund ein Drittel ausmachten.

Österreich hebt sich im europäischen Vergleich mit den anderen Ländern durch ein moderates Chance-Risiko-Profil hervor. Die Bevölkerung hat sich seit 2013 um 7,4 Prozent auf knapp 1,90 Millionen Einwohner erhöht. Um das Neubauvolumen auch künftig hoch zu halten und weiter zu steigern, hat die Stadt 2017 die sogenannte Wohnbauoffensive gestartet. Dieses Programm umfasst einen Maßnahmenkatalog, der u.a. zu einer Verschlankung und Beschleunigung von Verfahrensabläufen führen soll. Dabei sollte gemäß des durch BulwienGesa und Standort+Markt veröffentlichten jährlichen mittleren Neubaubedarfs bis 2035 ein Niveau von jährlich 13.000 Wohneinheiten nicht unterschritten werden. In 2018 lagen die Neubaufertigstellungen mit 11.500 Wohneinheiten noch deutlich unter der angestrebten Zielmarke.

Die hohe Anziehungskraft der Kulturmetropole spiegelt sich in den steigenden Preisen für Eigentumswohnungen wider. Seit 2013 haben sich diese um fast 20 Prozent erhöht und 2018 durchschnittlich 5.400 EUR/m² überschritten. Im Vergleich zu den deutschen Metropolen Berlin, Frankfurt und München ergibt sich preislich jedoch durchaus noch Aufholpotential. Die steigende Entwicklung der privaten Haushalte in Wien übertrifft wie auch die Jahre zuvor die Entwicklung der verfügbaren Wohnungen leicht, weshalb auch künftig eine anhaltende Nachfrage mit steigenden Neubaupreisen auf dem Wohnungseigentumsmarkt zu erwarten ist.

Den angegebenen Daten zu den Wohnungsmärkten liegen folgende Quellen zugrunde: JLL, Feri, statistische Ämter der Städte, Empirica, Statista, GfK, eigenes Research