Investitionsmärkte

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Für PROJECT ist Immobilienentwicklung nur mit ständiger Präsenz vor Ort und langjähriger Erfahrung in der Region ein dauerhaft stabil zu steuerndes Investitionskonzept. Die PROJECT Immobilien Gruppe wird deshalb in den gemeinsam mit der PROJECT Investment Gruppe festgelegten fünf Metropolregionen Berlin, Frankfurt, Hamburg, Nürnberg und München tätig. Hier kennen die PROJECT-Spezialisten nicht nur den Markt, sondern auch die Qualität und Details der einzelnen Lagen. Sie verfügen über die entscheidenden Netzwerke – im Einkauf, für Baugenehmigungen, zu Planern, zu Handwerkern und für den Verkauf. Durch die verschiedenen Metropolregionen kann das Kapital der PROJECT Fonds gewinnbringend investiert werden, auch wenn in einzelnen Regionen ungünstigere Einkaufsbedingungen entstehen.

Anforderungen an von PROJECT definierte Metropolregionen:

  • Die Regionen sind Wachstumszentren mit sehr guten Perspektiven
  • Die Regionen haben eine ausreichende Größe mit einem hohen Potenzial an Käufern für Wohnungen
  • Die regionalen Charakteristika sind den PROJECT-Spezialisten vor Ort gut bekannt, einschätzbar und vor allem
    proaktiv nutzbar
  • Die PROJECT Immobilien Gruppe hat in den Regionen langjährige Verbindungen mit hoher Zuverlässigkeit und Kompetenz
  • Die PROJECT Immobilien Gruppe entwickelt oder besitzt in der Region ein eigenes Verkaufsteam für die Veräußerung der einzelnen Wohnungen an Eigennutzer

In den festgelegten Regionen betreibt die PROJECT Immobilien Gruppe ihr eigenes Research und eigene Marktumfragen.

Nachfolgend werden die Entwicklungen und Trends der PROJECT Metropolregionen näher beschrieben.

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Wohnungsmarkt Berlin

Facettenreiche Hauptstadt im stetigen Wandel
Berlin ist politisches und kulturelles Zentrum sowie gleichzeitig die bevölkerungsreichste und flächengrößte Stadt Deutschlands. Daneben präsentiert sie sich als bedeutender Forschungs- und Bildungsstandort. Gleichzeitig gewinnt Berlin als Immobilienstandort international weiter an Attraktivität. Im Städteranking des Urban Land Institute und PWC für 2015 belegt Berlin unter den europäischen Metropolen derzeit den Spitzenplatz. Auf Berlins Wohnungsmarkt steigt die Nachfrage von Nutzern und Investoren weiter an. Der Anstieg basiert bei Ersteren auf dem Wachstum der Einwohner- und Haushaltszahlen. Ausschlaggebend für Investoren sind die guten Fundamentaldaten und die positiven Erwartungen in die Stadt, bei nach wie vor vergleichsweise günstigem Preisniveau.

Die Nachfrageschwerpunkte auf dem Berliner Wohnungsmarkt verändern sich. In den vergangenen Jahren konzentrierte sich der Preisanstieg insbesondere auf gefragte Innenstadtquartiere. Jetzt verlagert sich der Nachfragedruck von den Spitzenlagen in die Breite. Deutlich stärker geworden ist er in Innenstadtrandlagen und in gut angebundenen Quartieren außerhalb des Zentrums. Das Neubauvolumen hält nach wie vor nicht mit dem Nachfragewachstum Schritt. Die aktuelle Wohnungsmarktprognose des BBSR geht für Berlin bis 2020 von einem Neubaubedarf von über 103.000 Wohnungen und damit von rund 17.200 Wohnungen pro Jahr aus. Dagegen liegen die Wohnungsfertigstellungen bisher weit darunter. Seit 2011 hat sich der Wohnungsbestand um rund 23.000 Wohnungen erhöht. Dem steht im gleichen Zeitraum ein Bevölkerungsanstieg von über 80.000 Einwohnern gegenüber. Diese Entwicklung erhöht den bestehenden Nachfrageüberhang und die Preise. In Berlin stiegen in 2014 die Neuvertragsmieten um durchschnittlich 9,1 Prozent. Im Wohneigentumsbereich sind in 2014 die Preise im Durchschnitt um 12,8 Prozent angestiegen, wobei im Neubaubereich ein Anstieg von 7,6 Prozent verzeichnet wird. Die Stadt holt wirtschaftlich weiter auf und auch der Zuzug von zahlungskräftigen Wohnungssuchenden sowie internationale Investoren werden die Nachfragesituation in Berlin weiter mitbestimmen.

Wohnungsmarkt Frankfurt

Europäisches Bankenzentrum
Frankfurt ist Zentrum des Ballungsraums Frankfurt/Rhein-Main mit knapp 2,2 Millionen Einwohnern. Die jährliche Wachstumsrate der Frankfurter Bevölkerung liegt seit zwei Jahren nahezu unverändert bei 2,2 Prozent und mit einem aktuellen Plus von jährlich rund 15.200 Einwohnern auf deutlich höherem Niveau als in den Jahren zuvor. In den nächsten Jahren wird mit einem weiteren Anstieg gerechnet. Noch deutlicher fällt das Wachstum der privaten Haushalte aus, wobei die Einpersonen-Haushalte mit derzeit 54,2 Prozent der Gesamthaushalte am stärksten wachsen. Dem gegenüber hat sich die Wohnungsanzahl im abgelaufenen Jahr lediglich um circa 1 Prozent erhöht, bei signifikant geringer Leerstandsquote. Obwohl ein Anstieg der Baufertigstellungen mit über 3.000 Wohnungen in 2014 registriert wird, werden unter Berücksichtigung der aktuellen Bevölkerungsentwicklung weitaus mehr Wohnungen benötigt.

Als einer der führenden deutschen Wirtschaftsstandorte bietet die Rhein-Main-Metropole attraktive Arbeitsmarktbedingungen. Sie verfügt über die höchste Arbeitsplatzdichte unter deutschen Städten und verzeichnet eine stetig steigende Anzahl von sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen. Frankfurt ist und bleibt einer der stärksten Wirtschaftsmagneten für Firmen und Arbeitnehmer innerhalb Deutschlands. Die positiven sozio-demografischen Rahmenbedingungen in Frankfurt, gepaart mit dem positiven Finanzierungsumfeld führen zu einem deutlichen Zufluss an Kapital in den Wohnungsmarkt und auch Mieter weichen zunehmend auf Eigentum aus. Die Wohnungsmieten verzeichnen in 2014 einen Anstieg von rund 2,8 Prozent, wobei sich im gleichen Zeitraum die Mieten bei Neubauwohnungen überdurchschnittlich um 4,2 Prozent verteuert haben. Die hohe Bevölkerungsdynamik und die noch zu geringe Bautätigkeit sprechen auch zukünftig für ansteigende Mietpreise. Einen kräftigen Preisanstieg verzeichnet der Eigentumswohnungsmarkt. Seit 2008 haben sich hier die Preise um 75 Prozent erhöht. Allein in 2014 war im Neubausegment ein Preisanstieg von über 10 Prozent zu beobachten. Auch zukünftig ist eine hohe Nachfrage nach Wohnraum zu erwarten.

Wohnungsmarkt Hamburg

Das Hafentor zur Welt
Die Hansestadt Hamburg ist das verkehrsgeografische Zentrum Norddeutschlands und einer der begehrtesten deutschen Wohn- und Wirtschaftsstandorte. Mit circa 1,76 Millionen Einwohnern ist Hamburg die zweitgrößte Stadt Deutschlands. Die Stadt ist einer der wichtigsten Medienstandtorte des Landes und mit dem zweitgrößten Hafen Europas wird der wichtige Wirtschafts- und Handelsstandort unterstrichen.

Das positive Image der Stadt lässt die Einwohnerzahlen kontinuierlich wachsen. Allein in den letzten drei Jahren war eine Bevölkerungszunahme von 2,3 Prozent und damit von über 40 Tausend Einwohnern zu verzeichnen. Die Anzahl der Privathaushalte ist im gleichen Zeitraum um 3,4 Prozent gestiegen, bei geringerem Anstieg der Wohnungszahlen und einem deutlichen Absinken der Leerstandsquote unter die 1 Prozent-Marke. Damit herrscht in der Stadt kaum noch marktaktiver Wohnungsleerstand. Stattdessen herrscht ein akuter Nachfrageüberhang im Wohnbereich, der derzeit nicht gedeckt ist. Zwar lässt ein Anstieg der Baugenehmigungszahlen einen Anstieg der zukünftigen Wohnungsfertigstellungen erwarten, schätzungsweise müssten jedoch aktuell jährlich circa 10.000 Wohnungen neu gebaut werden, um der Nachfrage gerecht zu werden. Auch für die Zukunft bestimmen die positiv prognostizierte Bevölkerungsentwicklung und der einhergehende Anstieg der Privathaushalte die Wohnungsnachfrage. So wird in Hamburg z. B. bis 2020 ein Anwachsen der privaten Haushalte um circa 11,7 Prozent erwartet. Auf dem Markt der Eigentumswohnungen steigen die Preise im Gegensatz zum Mietwohnungsmarkt weiterhin kräftiger. Nach Jahren des starken Mietpreiswachstums (circa 4,7 Prozent pro Jahr) entwickelt sich der Mietpreisanstieg auf dem Hamburger Wohnungsmarkt derzeit moderat und weist in 2014 ein Wachstum von circa + 1,4 Prozent aus. Dem steht ein Preisanstieg für neue Eigentumswohnungen von rund 4,5 Prozent in 2014 gegenüber. Nach Preissteigerungen in den letzten drei Jahren von insgesamt rund 17 Prozent wird auch in diesem Eigentumssegment mittelfristig mit moderaterem Preiswachstum zu rechnen sein.

Wohnungsmarkt München

Mondäne Landesmetropole an den Alpen
Die bayerische Landeshauptstadt ist als Zentrum der Metropolregion München eines der wichtigsten Wirtschafts-, Verkehrs- und Kulturzentren der Bundesrepublik und eine der prosperierendsten Städte Europas. Die Beschäftigtenzahlen steigen. So haben sich diese allein in den vergangenen zwei Jahren um rund 40.000 Beschäftigte erhöht. Der starke Münchener Arbeitsmarkt spiegelt sich auch in der vergleichsweise niedrigsten Arbeitslosenquote (von 4,8 Prozent, Stand Mai 2015) unter den deutschen Großstädten wider.

München ist die drittgrößte Stadt Deutschlands und wächst weiter. Die Einwohnerzahl ist in den letzten drei Jahren um rund 80.000 gestiegen. Bis 2030 wird ein weiterer Anstieg der Einwohnerzahl um circa 15 Prozent prognostiziert. Zu verdanken hat München den Bevölkerungsboom steigenden Geburtenzahlen sowie der Zuwanderung von gut ausgebildeten und jungen Menschen und Familien aus dem In- und Ausland. Nach aktueller Prognose des Bundesinstitutes für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) wird in den nächsten Jahren von einem zusätzlichen Wohnungsbedarf von jährlich rund 10.000 Wohnungen ausgegangen. Dem stehen bei sinkenden Baugenehmigungen seit 2011 derzeit ebenfalls leicht sinkende Wohnungsfertigstellungen gegenüber. Im letzten Jahr wurden nur rund 7.000 Wohnungen fertiggestellt. Das verschärft die Wohnungsknappheit in der Stadt und begründet die verschwindend geringe Leerstandsquote von marktaktivem Wohnraum und das Überschwappen des angespannten Münchener Wohnungsmarktes auf das Umland. Diese Rahmenbedingungen führen zu einem anhaltenden Mietpreisanstieg, der in 2014 bei circa 4,4 Prozent lag. Im Eigentumswohnungsmarkt sind in 2014 die Preise durchschnittlich um 9 Prozent und mit Blick auf die Vorjahre leicht abgeschwächt gestiegen. Im Neubausegment fiel der Preisanstieg mit 4,9 Prozent vergleichsweise moderat aus. Begünstigt durch die stabile Beschäftigungs- und Kaufkraftentwicklung sowie das ungebrochene Bevölkerungswachstum ist auch für die Zukunft mit einer anhaltend hohen Wohnungsnachfrage zu rechnen. Eine Trendwende ist für die kommenden Jahre nicht absehbar.

Den angegebenen Daten zu den Wohnungsmärkten liegen folgende Quellen zugrunde:
BulwienGesa/FERI/JJL/destatis/BBSR/empirica/GfK/eigenes Research
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Wichtige Hinweise:
Die vorliegende Kurzinformation über das Beteiligungsangebot ist unverbindlich und ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Sie stellt kein Angebot und keine Anlageberatung dar und sollte nicht als Grundlage für eine Anlageentscheidung verwendet werden. Eine Beteiligung an der Vermögensanlage oder am Alternativen Investmentfonds kann alleine auf Basis dieser Kurzinformation nicht erfolgen. Aussagen zu Wertentwicklungen oder Prognosen basieren auf der Vergangenheit und sind kein verlässlicher Indikator für die Zukunft, weshalb hieraus nicht auf zukünftige Erträge geschlossen werden kann. Eine ausführliche Darstellung des Beteiligungsangebotes bzw. Alternativen Investmentfonds einschließlich der damit verbundenen Chancen und Risiken entnehmen Sie bitte dem alleine verbindlichen veröffentlichten Verkaufsprospekt, den Ihnen Ihr Finanzberater oder die PROJECT Vermittlungs GmbH gerne kostenlos zuschickt oder aushändigt. Bitte beachten Sie die für die Alternativen Investmentfonds oder Beteiligungsangebote enthaltenen Verkaufsbeschränkungen.
Stand März 2015